Karriere möglich machen:

HELIOS Kliniken starten Mentorinnen-Netzwerk

08.05.2009

  • Auftaktveranstaltung bringt 28 Mentorinnen und ihre Mentees zusammen
  • Beruf und Familie fördern: Junge Ärztinnen werden auf ihrem Karriereweg von erfahrenen Ärztinnen und Führungskräften des Konzerns unterstützt

Video: Mentorinnen Netzwerk

Von Oberärztin, Chefärztin oder Verwaltungsleiterin lernen, fachliche und außerfachliche Unterstützung auf dem Weg zum Karriereziel - das sind Aufgaben des neuen HELIOS Mentorinnen-Netzwerkes. 14 Mentorinnen und ihre Mentees - junge Assistenzärztinnen aller medizinischen Fachrichtungen – aus 18 HELIOS Kliniken gaben in Berlin den Startschuss für das Netzwerk. Die Paare aus Mentorin und Mentee waren vorab anhand eines sogenannten „Matchings“, der Auswertung von Fragebögen zum Erfahrungshintergrund und Beratungsbedarf, zusammen gestellt worden.

 

Rund 70 Prozent aller Medizinstudenten in Deutschland sind Frauen. Aber nur 23 Prozent aller Oberärzte in deutschen Kliniken sind weiblich und unter den Chefärzten machen die Frauen gerade mal acht Prozent aus. „Auf dem Weg nach oben steigt eine Vielzahl junger Ärztinnen aus, weil die Vereinbarkeit von Klinikalltag und Familie unmöglich erscheint“, sagte Dr. med. Astrid Bühren, Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, bei der Auftaktveranstaltung zum HELIOS Mentorinnen-Netzwerk.

 

Wie lässt sich dieser Trend durchbrechen? Welche Angebote und Weiterbildungsmöglichkeiten brauchen junge Ärztinnen, um auch langfristig ihren Beruf ausüben zu können und ihr Karriereziel zu erreichen? Bereits vor zwei Jahren setzte HELIOS als erster Klinikkonzern auch tarifvertraglich ein Signal bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Allen Mitarbeitern, die früher aus der Elternzeit an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, zahlt HELIOS einen monatlichen Kinderbetreuungskostenzuschuss in Höhe von bis zu 100 Euro pro Kind. Einen weiteren wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf soll nun das neue Mentorinnen-Netzwerk leisten.

 

 „Wir brauchen den medizinischen Nachwuchs. Wir können es uns nicht leisten, qualifizierte, junge Ärztinnen auf halber Strecke ihres Berufsweges zu verlieren“, sagt Dorothea Schmidt, HELIOS Konzernleitung Personal. Der Verbund der 62 HELIOS Kliniken biete ideale Vorraussetzungen dafür, das Know-how erfahrener Ärztinnen für Assistenzärztinnen nutzbar zu machen, bekräftigte Schmidt.

 

Rund zehn Millionen Euro investiert HELIOS jährlich in die Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Neben einem Traineeprogramm für Führungskräfte, Hospitations-, Rotations- und Expertenseminarangeboten für Mediziner bietet die HELIOS Akademie ein umfangreiches Kursangebot für die fachliche und außerfachliche Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Regelmäßig erhebt die Akademie außerdem die Zufriedenheit von HELIOS Assistenzärzten mit Ausbildung und Ausbildern.

 

„HELIOS wird bei der Nachwuchsförderung und der Weiterbildung in Bewegung bleiben, denn nur als attraktiver Arbeitgeber bleiben wir als Unternehmen erfolgreich. Die Förderung und Wertschätzung muss schon bei unseren Medizinstudenten beginnen“, so Prof. Dr. med. Parwis Fotuhi, Leiter der HELIOS Akademie und Initiator des Mentorinnen-Netzwerkes. So zahlt HELIOS seinen Studenten im Praktischen Jahr ab Juli 2009 eine Aufwandspauschale von monatlich 600 anstatt bisher 400 Euro, ab nächstem Jahr steigt diese auf 700 Euro. Famulanten erhalten bei HELIOS monatlich 100 Euro.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 62 eigene Kliniken, darunter 43 Akutkrankenhäuser und 19 Rehabilitationskliniken. Mit fünf Maximalversorgern in Berlin-Buch, Erfurt, Wuppertal, Schwerin und Krefeld nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 23 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sechs Seniorenresidenzen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich 2 Millionen Patienten, davon 600.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt  über insgesamt mehr als 18.000 Betten und beschäftigt rund 32.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2008 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius SE.

 

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Constanze von der Schulenburg
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