18.01.11
Stellungnahme der HELIOS Kliniken Schwerin
„Es ist korrekt, dass im vergangenen Jahr Unstimmigkeiten zu Abrechnungsfragen der Plastischen Chirurgie der HELIOS Kliniken Schwerin mit Krankenkassen und MDK aufgetreten sind. Wir haben die Vorwürfe der Kassen und des MDK von Beginn an sehr ernst genommen und mit MDK wie auch den Kassen transparent und konstruktiv zusammengearbeitet. Wir werden dies auch weiterhin tun. Die Vorwürfe in Sachen Abrechnung wurden bearbeitet, unsere Erstattungen von den Kassen angenommen und bislang nicht erneut angefragt.
Intern wurden Konsequenzen gezogen und Prozesse optimiert:
Bezüglich der Fälle, bei denen es um Vorwürfe einer nicht leitliniengerechten Therapie ging, wurde vereinbart, diese durch Gutachter mit entsprechender Expertise beurteilen zu lassen. Zwei Gutachten liegen dem MDK seit mehreren Monaten vor, diese sehen keine Verletzung der leitliniengerechten Therapie. Ein drittes vom MDK beauftragtes Gutachten liegt uns bislang nicht vor.
Den HELIOS Kliniken Schwerin liegt bislang keine Anzeige der Staatsanwaltschaft vor.“
Timo Mügge
Regionalleiter Unternehmenskommunikation
HELIOS Region Nord
Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 63 eigene Kliniken, darunter 43 Akutkrankenhäuser und 20 Rehabilitationskliniken. Mit fünf Maximalversorgern in Berlin-Buch, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 24 Medizinische Versorgungszentren (MVZ). HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.
HELIOS versorgt jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 600.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 18.500 Betten und beschäftigt über 33.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2009 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius SE.
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