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04.02.10

Zurückgeschaut 2009 und Vorausgeschaut 2010


Zurückgeschaut 2009


Das HELIOS Vogtland-Klinikum Plauen kann für das Jahr 2009 eine positive Bilanz ziehen. Seinem Anspruch und Auftrag, Patienten aus dem Vogtland medizinisch in höchster Qualität unter modernsten Bedingungen zu versorgen, ist das Klinikum im Jahr 2009 gerecht geworden. Mit 24.600 stationären Fällen hatten sich 1500 Patienten mehr als 2008 für eine Behandlung im Plauener Klinikum entschieden.
Durch die Eröffnung der Palliativstation und der Spezialambulanz für Multiple Sklerose konnte das medizinische Leistungsspektrum nochmals erweitert werden.
Parallel dazu war das Jahr 2009 geprägt vom Fortgang der Bauarbeiten am dritten Bauabschnitt. Die Grundsteinlegung im Juni sowie das Richtfest im November zeigten, dass die geplante Bauzeit von insgesamt zweieinhalb Jahren realistisch ist.
Die Feierlichkeiten anlässlich der 120-jährigen Geschichte des Klinikums sowie der Geschäftsführerwechsel zum 1. Dezember bildeten einen geschichtlichen Abschluss des Jahres 2009.


Vorausgeschaut 2010

Baulich:
Am dritten Bauabschnitt wird in diesem Jahr der Innenausbau mit allen Installationen weit voranschreiten. Die Eröffnung des Klinikkomplexes ist für Mai 2011 geplant.
Dabei löst Marcus Sommer, Geschäftsführer des HELIOS Vogtland-Klinikums Plauen, sein bei Amtsantritt gegebenes Versprechen ein, sich für einen schnellen Baufortschritt einzusetzen: Die neue Cafeteria wird bereits Ende dieses Jahres fertig und kann somit schon früher als der Neubau in Betrieb genommen werden.

Personell:
Das HELIOS Vogtland-Klinikum Plauen plant für Mitarbeiter eine Betriebskindertagesstätte mit Sonderöffnungszeiten. Für diese sollen in diesem Jahr gemeinsam mit der Stadt Plauen erste Grundlagen gelegt werden. Zudem wird das Klinikum in diesem Jahr zwei neue Chefärzte berufen, zum einen für die Kinderklinik und zum anderen für die Frauenklinik.

Medizinisch:
Das Klinikum hält auch in 2010 an der Weiterentwicklung seines medizinischen Konzeptes fest.
Dazu zählt u. a. im Bereich der Geburtshilfe die Zertifizierung zum „Babyfreundlichen Krankenhaus“.
Außerdem steht die Weiterentwicklung der Intensivmedizin innerhalb des Zentrums für Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativbehandlung im Mittelpunkt der Bemühungen. Um dem ständig steigenden Bedarf an intensivmedizinischer Betreuung gerecht werden zu können, sind in einem ersten Schritt sechs neue Überwachungseinheiten eingerichtet worden. Damit konnte das Klinikum die Kapazität von ursprünglich 36 auf aktuell 42 erhöhen. Über eine Erweiterung der Beatmungsplätze auf der ITS wird derzeit bereits nachgedacht.
Im Januar ist hier ein neues Behandlungsverfahren für Patienten mit akutem Lungenversagen eingeführt worden - das  PECLA-Verfahren (Pumpenlose extrakorporale Membranoxygenierung). Hierbei handelt es sich um eine Technik, mit der sich ohne herkömmliche Pumpen Kohlendioxid aus dem Blut entfernen und Sauerstoff zuführen lässt. Plauen ist das zweite Klinikum neben der Universität Leipzig sachsenweit, die dieses Verfahren beherrscht.

Öffentlich:
Das HELIOS Vogtland-Klinikum Plauen möchte sich auch in 2010 der Öffentlichkeit transparent zeigen. So wird die inzwischen sehr beliebte Mittwochsvorlesung monatlich fortgesetzt. Gleichzeitig baut das Klinikum gemeinsam mit den Chefärzten ein regelmäßiges Angebot an Ärztefortbildungen, sowohl für umliegende Krankenhäuser als auch für niedergelassene Ärzte auf. Erstes Beispiel: Im März wird  die Plauener Radiologische Runde, kurz PRR Premiere haben.


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