03.02.10
Mit einer Ausstellung des Berliner Künstlers Joachim Dunkel eröffnet die „Rössle-Galerie“ im HELIOS Klinikum Berlin-Buch ihre Ausstellungsreihe in 2010. Die Zeichnungen, Holzschnitte und Plastiken sind noch bis Anfang April 2010 zu sehen.
„Mit Joachim Dunkel haben wir einen der bedeutendsten Berliner Bildhauer des 20. Jahrhunderts in unserem Haus zu Gast“. Mit diesen Worten begrüßte Prof. Dr. med. Wolf-Dieter Ludwig, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie, die Gäste bei der Eröffnung der neuen Ausstellung der Rössle-Galerie. Joachim Dunkel, 1925 in Berlin geboren, begann seine Karriere als Zeichner, wendete sich aber früh den dreidimensionalen Arbeiten zu, die fortan einen Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens bildeten. Auch in der Ausstellung sind drei seiner ausdrucksstarken weiblichen Figuren zu sehen.
Ein weiteres zentrales Thema seines Werkes ist die Auseinandersetzung mit Goethes Versepos „Reineke Fuchs“, wie die in der Galerie gezeigten Holzschnitte eindrucksvoll beweisen. „In der Thematik des Reineke Fuchs steckt auch immer eine Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen“, erläuterte Prof. Ludwig. „Joachim Dunkel hat 1969 in den aufgewühlten politischen Verhältnissen mit der Arbeit an „seinem“ Reineke Fuchs begonnen und sich mit dem Thema mit seiner eigenen temperamentvollen Handschrift auseinandergesetzt.“
Joachim Dunkel (1925 bis 2002) lehrte von 1974 bis zu seinem Tod an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg. Er erhielt mehrere Preise für sein Werk, darunter den Rompreis der Villa Massimo und den Georg-Kolbe-Preis.
Die Rössle-Galerie entstand 2004 im Projekt PIA (Patienten-Informiert-Aktiv) der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie im HELIOS Klinikum Berlin-Buch. Das Projekt PIA hat das Ziel, Menschen mit einer Krebserkrankung bei der Verarbeitung ihrer Krankheit zu helfen. Ein fachübergreifendes Team bietet Info-Abende, Aktivitäten wie kreatives Gestalten oder Entspannungstraining und kulturelle Angebote. Die vierteljährlichen Ausstellungen organisieren die Initiatoren des PIA-Projekts gemeinsam mit dem Berliner Galeristen Dr. Wilfried Karger. Die Ausstellung ist täglich im HELIOS Klinikum Berlin-Buch (grüner Bereich, 3. Stock, vor und auf dem Flur der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie) zu sehen und steht allen Interessierten offen. Der Eintritt ist frei.
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Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 61 eigene Kliniken, darunter 42 Akutkrankenhäuser und 19 Rehabilitationskliniken. Mit fünf Maximalversorgern in Berlin-Buch, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 24 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und vier Seniorenresidenzen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.
HELIOS versorgt jährlich rund 2 Millionen Patienten, davon mehr als 600.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt über insgesamt mehr als 18.000 Betten und beschäftigt rund 33.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2008 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius SE.
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