09.07.09
HELIOS stellt seine Regionen neu auf: Ab 2010 gibt es die neue Region Rheinland; die Region West wird neu strukturiert. Dies gab heute die HELIOS Konzerngeschäftsführung in Berlin bekannt. Im Zuge dieser Neuordnung gibt es auch personelle Veränderungen.
Das HELIOS Klinikum Krefeld, im November 2007 von HELIOS übernommen, wird Zentrum einer neuen Region, der HELIOS Region Rheinland. Diese Region umfasst neben dem HELIOS Klinikum Krefeld die Kliniken Hüls, Oberhausen und Lengerich. Hans Walter Singer (52), bislang Geschäftsführer des HELIOS Klinikums Krefeld, wird diese Region künftig als Regionalgeschäftsführer leiten. Singer war vor seinem Wechsel nach Krefeld im Februar 2008 Geschäftsführer des HELIOS Klinikums Wuppertal. Er ist seit 2003 bei HELIOS.
„Wir freuen uns, dass das inzwischen hervorragend aufgestellte HELIOS Klinikum Krefeld nun Zentrum unserer neuen Region Rheinland wird. Diesen Schritt hatten wir bei der Übernahme des Klinikums angekündigt“, sagte der Vorsitzende der HELIOS Geschäftsführung, Dr. Francesco De Meo bei der Vorstellung der neuen HELIOS Struktur in Berlin.
Die Region West erhält neben den Kliniken Wuppertal, Hagen-Ambrok, Schwelm, Siegburg, Bergisch Land, Bochum und Holthausen ab 2010 die HELIOS Kliniken Bad Ems und Diez sowie die fünf Kliniken in Bad Berleburg. Diese gehören bisher zur Region Mitte-West, die ihren Schwerpunkt in der Rehabilitation hat und neu aufgeteilt wird. Mit der neuen Struktur wird künftig in den Regionen eine sektorübergreifende Versorgung ermöglicht und die bereits erfolgreiche integrierte Versorgungsstruktur weiter gestärkt.
„Mit dem Umbau der HELIOS Regionen haben unsere Kliniken nun eine geografisch weiter optimierte Zuordnung. Damit können wir die Akut- und Reha-Behandlung unserer Patienten noch besser aufeinander abstimmen“, sagte De Meo.
Sascha John (40), bislang Geschäftsführer des HELIOS Klinikums Wuppertal, verantwortet künftig als Regionalgeschäftsführer die Region West. Er folgt auf Horst Henke, der diese Region seit 2003 verantwortete. Im besten Einvernehmen wurde vereinbart, dass Horst Henke zum Jahresende 2009 seine Aufgaben als Regionalgeschäftsführer aufgibt und seine Funktionen in den Kliniken der Region zeitgleich nieder legt. Er wird dem Konzern noch für anderweitige Aufgaben zur Verfügung stehen, bevor er im Oktober 2010 in den Ruhestand geht.
„Mit Horst Henke geht ein langjähriger Mitstreiter aus dem Unternehmen, dem ich für seinen vorbildlichen Einsatz danke. Horst Henke hat die erfolgreiche Entwicklung der Region West geprägt. Er war und bleibt uns allen fachlich wie menschlich ein Vorbild. Wir freuen uns, dass er noch nicht ganz in den Ruhestand tritt, sondern dem Unternehmen weiter beratend zur Verfügung stehen wird“, sagte Francesco De Meo.
Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 62 eigene Kliniken, darunter 43 Akutkrankenhäuser und 19 Rehabilitationskliniken. Mit fünf Maximalversorgern in Berlin-Buch, Erfurt, Wuppertal, Schwerin und Krefeld nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 23 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sechs Seniorenresidenzen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.
HELIOS versorgt jährlich 2 Millionen Patienten, davon 600.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt über insgesamt mehr als 18.000 Betten und beschäftigt rund 32.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2008 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius SE.
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