Mit Lachgas Wehenschmerzen lindern

Setzen seit Kurzem Lachgas zur Unterstützung der Geburt ein: Doreen Wolter, Assistenzärztin, und Astrid Sonnabend, Leitende Oberärztin der Geburtshilfe in der HELIOS Klinik Köthen | Fotocredit: HELIOS Kliniken GmbH

  • Ab sofort Möglichkeit von Lachgas-Inhalation zur Geburtsbegleitung in der HELIOS Klinik Köthen. 
  • Einfache Anwendung und Dosierung durch die werdenden Mütter.

 

Die Geburtshilfe der HELIOS Klinik Köthen bietet Frauen seit Kurzem eine ganz besondere Möglichkeit, Wehenschmerzen während der Geburt zu lindern: Lachgas! Die schonende Methode wird von den werdenden Müttern unter Anleitung selbst durchgeführt und ist für Schwangere und Baby unbedenklich.

 

Schon seit dem 18. Jahrhundert wird Lachgas zur Schmerzbehandlung eingesetzt. Auch in Deutschland kennt man es mittlerweile vom Besuch beim Zahnarzt. Hingegen ist es für die Anwendung in der Geburtshilfe noch wenig verbreitet. Werdende Mütter haben oft Angst vor Geburtsschmerzen. Die Geburtshilfe der HELIOS Klinik Köthen setzt das Lachgas nun im Kreißsaal ein, um Schmerzen während der Geburtsphase zu reduzieren.

 

Eine Mischung aus 50 Prozent Lachgas (NO2) und 50 Prozent Sauerstoff (O2) wird dabei über eine Atemmaske eingeatmet. Die Gebärende dosiert selbst und entscheidet, wann sie die Maske aufsetzt. Der Vorteil des Lachgases: Es wird schnell vom Blut aufgenommen und zum Schmerzzentrum des Gehirns transportiert, wodurch sich die Gebärende entspannt und in einen leicht euphorischen Gemütszustand versetzt wird (daher der Name „Lachgas“).

 

Dipl.-Med. Heidemarie Thiele, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sagt: „Das Lachgas unterstützt die Geburt, die Wehenschmerzen werden gedämpft und die Gebärende kann sich besser auf die Entbindung konzentrieren. In unserer Klinik haben bereits mehrere Frauen während des Geburtsvorgangs das Lachgas ausprobiert. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass für die meisten Frauen das Atmen durch die Maske zunächst ungewohnt ist. Daher erläutert unser Team vorab selbstverständlich allen Gebärenden die richtige Atemtechnik. Für Mutter und Baby ist das Lachgas völlig ungefährlich“.

 

Sicher und individuell – das ist das Motto der Geburtshilfe der HELIOS Klinik Köthen. Bereits während der Schwangerschaft werden Geburtsvorbereitungskurse, Schulungen für werdende Mütter und Väter sowie Akupunktur und Wassergymnastik zur Geburtsvorbereitung angeboten. In einer eigens eingerichteten Hebammensprechstunde erhalten werdende Eltern wichtige Informationen rund um das Thema Geburt.

 

Klinikkontakt:
HELIOS Klinik Köthen
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Chefärztin Dipl.-Med. Heidemarie Thiele
Telefon: (03496) 52-13 01 
E-Mail

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Die HELIOS Klinik Köthen ist  Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Klinik hat ein zertifiziertes Traumazentrum und ein zertifiziertes EndoProthetikZentrum. In der modernen Geburtsabteilung kommen jedes Jahr  rund 400 Kinder zur Welt. Über 400 Mitarbeiter versorgen jährlich 11.000 stationäre und ca. 13.000 ambulante Patienten.

 

HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr  als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

 

In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

 

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

 


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