HELIOS und Marburger Bund erzielen Tarifeinigung für ehemalige Rhön-Kliniken

  • Ärzte erhalten 2,3 Prozent Gehaltssteigerung für 2017 und weitere 2,8 Prozent für 2018

Berlin, 31. Mai 2017 - HELIOS und der Marburger Bund haben sich auf einen Tarifabschluss für rund 3.000 Ärzte in 26 Kliniken geeinigt, die 2014 von der Rhön-Klinikum AG erworben wurden. Rückwirkend ab dem 1. Januar 2017 erhalten die Ärztinnen und Ärzte eine Gehaltssteigerung von 2,3 Prozent für das Jahr 2017. Eine weitere Steigerung in Höhe von 2,8 Prozent folgt ab Januar 2018.

„Wir freuen uns, dass wir in lediglich einem Verhandlungstermin mit der Ärztegewerkschaft Marburger Bund eine Einigung erzielen konnten“, so HELIOS Verhandlungsführerin Dorothea Schmidt nach Abschluss der Gespräche. „Kurz nach dem Tarifabschluss für den HELIOS Konzerntarifvertrag TV-Ärzte HELIOS können sich nun auch die Ärzte in den 26 früheren Kliniken der Rhön-Gruppe über einen deutlichen Gehaltssprung freuen.“ Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2018.

Bei HELIOS gelten zwei Tarifverträge mit dem Marburger Bund: Der ursprüngliche HELIOS Ärztetarifvertrag aus 2006 schließt 35 Akutkliniken ein, die bereits vor 2014 Teil des HELIOS Verbundes waren. Der zweite Tarifvertrag mit der Ärztegewerkschaft gilt für 26 Akutkliniken, die 2014 von Rhön erworben wurden.

HELIOS hatte 2006 als erster privater Krankenhausträger mit seinem Konzerntarifvertrag einen Flächentarifvertrag für Akutkrankenhäuser eingeführt. Der Konzerntarifvertrag übernimmt als Basis alle wesentlichen Regelungen aus Tarifwerken des öffentlichen Dienstes. Ergänzend sieht er innovative Regelungen zugunsten der Mitarbeiter vor, wie etwa zum Gesundheitsschutz und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Einigung steht noch bis zum 23. Juni 2017 unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Tarifgremien des Marburger Bundes.

HELIOS Kliniken Gruppe
HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr  als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

Pressekontakt:
Constanze von der Schulenburg
Unternehmenssprecherin
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