Entgegen bayerischem Trend - HELIOS Klinikum München West eröffnet zusätzlichen Kreißsaal

Während immer mehr Kliniken ihre Geburtshilfe-Stationen schließen, erweitert das Pasinger Krankenhaus ganz bewusst seine Kapazitäten in diesem Bereich.

 

Ab Spätsommer stehen den Schwangeren im Münchner Westen vier neue Entbindungsräume zur Verfügung – ursprünglich geplant waren nur drei. „Schon 2016 gehörte unser Haus zu den wenigen Kliniken, die Schwangere nicht abweisen oder verlegen mussten. Den Münchner Baby-Boom spüren wir auch bei uns, seit Jahren verzeichnen wir einen Geburtenzuwachs im zweistelligen Prozentbereich“, sagt Klinikgeschäftsführer Florian Aschbrenner. Waren es im Pasinger Klinikum 2015 noch 650 Geburten, stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 720. Und auch 2017 geht der Trend weiter: Über 260 Babys kamen bereits zur Welt.

 

Mit dem neuen Stadtteil Freiham erwartet das Helios Klinikum München West in den nächsten Jahren noch einmal eine deutliche Steigerung seiner Geburtenzahlen. Am westlichen Stadtrand von München entsteht ein Areal, in dem später schätzungsweise 20.000 Menschen leben und 7.500 arbeiten werden. „Vor diesem Hintergrund haben wir unsere aktuellen Baupläne auf den Prüfstand gestellt und uns entschieden, statt bisher drei, nun insgesamt vier neue Kreißsäle zu bauen“, so Aschbrenner. Das sind zwei mehr als bisher.

 

Christoph Göbel, Landrat des Landkreises München, zeigt sich hoch erfreut angesichts der aktuellen Entwicklung: „Die angekündigte Schließung der Geburtshilfe in der Gräfelfinger Wolfart-Klinik hat viele werdende Eltern im westlichen Landkreis München und weit darüber hinaus verunsichert. Auch angesichts wenig freier Ressourcen in anderen Kliniken durfte man sich um die medizinische Versorgung werdender Mütter und ihrer Kinder ernsthaft Sorgen machen. Umso erleichterter bin ich, dass die konstruktiven Gespräche mit den Klinikleitungen von Wolfart- und Helios-Klinik zu einem solchen Ergebnis geführt haben. Dafür danke ich insbesondere den Verantwortlichen von Helios. Sie stellen damit erneut unter Beweis, dass sie als Nachfolger der Kreiskliniken den Versorgungsauftrag für den Landkreis München in verantwortungsvoller und hervorragender Weise erfüllen.“

 

Auch das Team der Hebammen freut sich auf die neuen Kreißsäle: „Mit den zusätzlichen Kapazitäten können wir werdenden Familien auch in Zukunft Tag und Nacht zur Seite stehen“, sagen die Pasinger Hebammen. Für das Team der Geburtshilfe ist es besonders wichtig, sich Zeit für eine individuelle Betreuung zu nehmen: „Wir wollen, dass sich werdende Mütter sicher und geborgen fühlen. Dabei stehen die ganz persönlichen Wünsche und Bedürfnisse zusammen mit höchster medizinischer Qualität im Vordergrund“, betont Dr. Sabine Keim, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.

 

Die neuen Kreißsäle, gestaltet nach dem Feng-Shui-Prinzip, bieten modernste technische Standards und eine zentrale geburtsmedizinische Überwachung. Darüber hinaus gibt es einen separaten Aufenthaltsbereich mit Dachterrasse und großem Gymnastikraum, der für Schwangerschaftsvorbereitungskurse oder Rückbildungsgymnastik genutzt wird.

 

Werdende Eltern, die sich von der Geburtsstation ein Bild machen wollen, haben jeden letzten Mittwoch im Monat Gelegenheit dazu. Ab 18.30 Uhr laden Sabine Keim und Christian Höpfner, Verantwortlicher Arzt im Kreißsaal, sowie das Hebammen-Team zu einem Infoabend ins Klinikum ein. Dort können Interessierte das Team der Geburtshilfe kennenlernen und einen ersten Blick in den Kreißsaal und die Wochenstation werfen.  
 



Das HELIOS Klinikum München West ist ein moderner Schwerpunktversorger mit 400 Betten im Stadtteil Pasing und akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München. Mit einer zentralen Notaufnahme sowie 16 weiteren Fachabteilungen und Sektionen bietet es eine umfassende Versorgung auf Universitätsniveau – unter anderem in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie, HNO, Orthopädie, Gynäkologie und Geriatrie. Jedes Jahr vertrauen etwa 20.000 stationäre sowie weitere 26.000 ambulante Patienten der Erfahrung und Expertise der insgesamt rund 950 Beschäftigten. Neben der medizinischen und pflegerischen Qualität schätzen sie insbesondere die kurzen Wege sowie die persönliche, familiäre Atmosphäre.

HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventions-zentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.
Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.


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