Vorsorge kann Leben retten – Darmkrebsmonat März

Darmspiegelungen sind eine Möglichkeit der Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs | Fotocredit: HELIOS Kliniken GmbH, Thomas Oberländer

Priv.-Doz. Dr. med Jürgen Bauditz, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Palliativmedizin in der HELIOS Klinik Zerbst/Anhalt | Fotocredit: HELIOS Kliniken GmbH, Thomas Oberländer

  • Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Jürgen Bauditz informiert über Vorsorge und Früherkennung bei Darmkrebs
  • Darmkrebsmonat März, ausgerufen von der Felix Burda Stiftung, der Stiftung LebensBlicke und dem Netzwerk gegen Darmkrebs

Über 70.000 Deutsche erkranken jedes Jahr an Darmkrebs. Darmkrebs ist damit eine der häufigsten Krebserkrankung. Je früher er erkannt wird, desto größer ist auch die Chance auf Heilung. Daher ist Vorsorge besonders wich-tig. Anlässlich des deutschlandweiten Darmkrebsmonats März informiert Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Jürgen Bauditz über die Notwendigkeit der Vorsorge und Früherkennung.

 

Dickdarmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten in den westlichen Län-dern. Allein in Deutschland erkranken jährlich über 70.000 Menschen an ei-nem bösartigen Darmtumor, rund 25.000 sterben daran. Ab dem 50. Lebens-jahr steigt das Risiko einer bösartigen Veränderung der Darmschleimhaut, meist spüren Betroffene zu Beginn der Erkrankung nichts. „Die Erkrankung entwickelt sich schleichend und wird daher oft erst spät erkannt. Daher ist es besonders wichtig, mögliche Warnzeichen ernst zu nehmen“, erklärt Priv.-Doz. Dr. med. Jürgen Bauditz, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, He-patologie, Stoffwechselerkrankungen und Palliativmedizin. Erste Anzeichen für eine bösartige Veränderung sind unter anderem Veränderungen in der Verdauung wie chronische Verstopfungen oder Blut im Stuhl.

 

„Risikofaktoren wie eine fleischreiche Ernährung, wenig Bewegung und ein meist damit verbundenes Übergewicht spielen bei der Entstehung von Dick-darmkrebs eine große Rolle. Zudem kann eine genetische Veranlagung zur Erkrankung beitragen“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Jürgen Bauditz.

 

Vorsorge und Früherkennung sind bei Darmkrebs besonders wichtig. Eine Darmspiegelung ermöglicht den Experten die frühzeitige Erkennung bösarti-ger Veränderungen der Darmschleimhaut. „Mithilfe moderner Endoskope können wir in hochauflösender Qualität und besonders schonend schon kleinste Neubildungen im Darm, wie Polypen, die eine Vorstufe von Darm-krebs darstellen, erkennen und frühzeitig behandeln“, so Priv.-Doz. Dr. med. Jürgen Bauditz weiter.

 

Um Darmkrebs so früh wie möglich zu erkennen, sollten Frauen und Männer spätestens ab dem 50. Lebensjahr zur Früherkennung gehen. Besteht ein fami-liäres bzw. genetisches Risiko für Darmkrebs, ist die Vorsorge schon in jungen Jahren ratsam. Darmpolypen und Tumore sondern oft Blut ab. Dieses Blut ist mit dem bloßen Auge meist nicht zu erkennen. Mit einem einfachen Okkult-bluttest können unsichtbare Blutspuren im Stuhl nachgewiesen und bewertet werden. „Es empfiehlt sich diesen Test wird ab dem 50. Lebensjahr einmal jährlich durchzuführen“, erklärt der erfahrene Gastroenterologe.

 

Bereits zum 16. Mal veranstalten die Felix Burda Stiftung, die Stiftung Le-bensBlicke und das Netzwerk gegen Darmkrebs den Darmkrebsmonat. In die-ser Zeit engagieren sich bundesweit Kliniken, Selbsthilfegruppen und Ärzte dafür, Aufmerksamkeit für diese Erkrankung zu wecken und so die Wahr-nehmung zu fördern.

 

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HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr  als 100.000 Mitarbei-tern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

 

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Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrich-tungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wich-tigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und er-wirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

 

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