HELIOS Klinik Wipperfürth startet großes Bauprojekt

Freuen sich auf den Baustart: v.li.na.re.): Pflegedirektorin Kerstin Weitzenkamp, Klinikgeschäftsführerin Daniela Levy, Technischer Leiter Carsten Ossendorf, Ärztlicher Direktor Yavuz Yildirim-Fahlbusch sowie Simone Fabek und Jörg Feldmann von der HELIOS Bau und Technik.

Man könnte sagen, die Operation kann beginnen: Die HELIOS Klinik Wipperfürth wird zeitnah ein sehr umfangreiches Bauprojekt starten und gleich zwei Stationen sowie die Kreißsäle kernsanieren – quasi ein Eingriff am offenen Herzen des Wipperfürther Krankenhauses, denn diese Baumaßnahmen werden bei laufendem Betrieb durchgeführt. „Wir haben uns daher die Zeit genommen, Dinge wirklich genau zu durchdenken“, betonte Klinikgeschäftsführerin Daniela Levy bei der heutigen (23. März 2017) Vorstellung des Projektes. Wie bei allen Umbaumaßnahmen steht auch hier das Patientenwohl im Vordergrund. „Wir wollen unseren Patienten die bestmögliche Medizin mit modernster Ausstattung bieten – und auf der anderen Seite natürlich nicht mit Einschränkungen und Behinderungen durch eine Baustelle ihre Genesung verzögern. Hier haben wir nun einen guten Weg gefunden“, ist sich Daniela Levy sicher.

 

Bevor der erste neue Stein allerdings gesetzt wird, müssen zunächst vorbereitende Baumaßnahmen im Haus und am Dach durchgeführt werden. Während des ganzen Bauvorhabens werden zudem Steigleitungen mit den Wasser- und Stromleitungen auf den neuesten Stand gebracht und der Brandschutz noch weiter verbessert. „Diese Maßnahmen sind nicht so augenfällig, aber dennoch für den späteren Komfort sowie die Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter gleichermaßen wichtig“, betont der zuständige Architekt Jörg Feldmann von der HELIOS Bau- und Krankenhaustechnik.
Ab Ende April soll es dann richtig losgehen. Voraussetzung ist die Baugenehmigung der Stadt; die gerade die notwendigen Unterlagen prüft.

 

Das Bauprojekt startet mit der Kernsanierung der Station 2 mit insgesamt 21 neuen Patientenzimmern. Auch hier legten die Planer viel Wert auf ein durchdachtes Konzept. Ein Bad „en suite“ ist dabei genauso vorgesehen wie energetisch verbesserte Fenster, maximal zwei Betten pro Patientenzimmer sowie ein durchdachter Schwesternstützpunkt, der nicht nur zentrale Anlaufstelle für alle pflegerischen Belange werden soll, sondern auch durch „sein überlegtes Raumkonzept kürzere Wege und bessere Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter garantiert“, so Klinikgeschäftsführerin Daniela Levy weiter, die als gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin weiß, wovon sie spricht. Zudem haben die Patienten die Möglichkeit, sich mit ihren Besuchern in Zukunft in einen extra angelegten hellen und freundlichen Aufenthaltsraum zurückzuziehen, sollte das eigene Patientenzimmer doch einmal zu eng werden.

 

Sobald auf dieser Station der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, ist die Station 3 dran. Hier entstehen für die Bereiche Wahlleistung und Geburtshilfe 17 neue Ein– und Zweibettzimmer ebenfalls nach neuesten Standards sowie drei Familienzimmer, in denen frischgebackene Familien die ersten Tage mit ihrem Neugeborenen in besonders wohnlicher Atmosphäre gemeinsam genießen können.

 

Zuletzt werden die Kreißsäle komplett entkernt und nach den neuesten Standards wieder aufgebaut– und zwar mit einem rund 25 Prozent größeren Platzangebot als vorher und mit eigenem, direkt angeschlossenem Bad. „In Zukunft können wir werdenden Müttern drei je über 30 Quadratmeter große Kreißsäle und eine Entbindungsbadewanne mit modernem, richtig schickem Ambiente und Ausstattung zur Verfügung stellen“, erklärt Daniela Levy die Baupläne. Schwangere, die in dieser Zeit in Wipperfürth entbinden möchten, brauchen aber keine Angst zu haben: In der Bauphase werden zwei voll ausgestattete Interims-Kreißsäle in einem abgeschlossenen Bereich zur Verfügung stehen, die eine sichere und individuelle Geburt ermöglichen. Insgesamt sind für diese Baumaßnahme etwa vier bis fünf Monate veranschlagt, denn „jeder, der schon mal gebaut hat, weiß, dass man die ein oder andere Unwägbarkeit einfach einkalkulieren muss und sich daher nicht ganz genau festlegen kann“, gibt auch Architekt Feldmann zu.

 

Insgesamt wird der Umbau geplant bis Anfang 2019 dauern. Die HELIOS Klinik Wipperfürth investiert damit insgesamt rund 14 Mio. Euro in den Standort, davon 1,2 Mio. Euro aus Fördermitteln.

 

 

HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

 

In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

 

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

Pressekontakt:
Maren Esser
Referentin für Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 2267 889-7031
E-Mail: maren.esser@helios-kliniken.de




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