Eine Schwebebahn voller Patienten zusätzlich gerettet

Nach den neuesten Qualitätszahlen arbeiten Ärzte und Pflegekräfte bei HELIOS in Wuppertal spürbar besser als der Bundesdurchschnitt

 

Die Ärzte und Pflegekräfte des HELIOS Universitätsklinikums Wuppertal arbeiten besser als der Durchschnitt deutscher Krankenhäuser – das belegen die Qualitätszahlen, die das Haus für 2016 veröffentlicht hat. Konkret bedeutet das, dass über 130 Patientinnen und Patienten mehr überlebt haben als das nach den bundesweiten Durchschnittswerten zu erwarten wäre. Um einen Vergleich zu ermöglichen: 130 Menschen passen in eine Schwebebahn.

 

Es mag befremdlich klingen, dass HELIOS seine Qualität anhand von Todesfällen bei ausgewählten Prozeduren misst. Das ist aber die „Währung“, die im Krankenhaus, wo es viel um Leben und Tod geht, wirklich zählt. „Bei einzelnen Fragestellungen werden aber auch besondere Komplikationen erfasst – zum Beispiel die Dammrisse in der Geburtshilfe“, erklärt Prof. Dr. med. Petra Thürmann, Ärztliche Direktorin des HELIOS Universitätsklinikums Wuppertal. HELIOS hat als eines der ersten Gesundheitsunternehmen diese Qualitätsmessung vor einigen Jahren eingeführt und damit inzwischen viele Nachahmer gefunden.

 

Das Erfassen der Daten ist ein Schritt. Viel wichtiger ist aber, wie mit den Zahlen umgegangen wird. „Jeder Sterbefall wird bei uns hinterfragt“, so Frau Prof. Thürmann. „In einer größeren Runde diskutieren wir dann an ausgewählten Fällen, ob und welche Verbesserungspotenziale es gibt.“ Hierfür hat das Haus eine sogenannte Morbiditäts- und Mortalitätskonferenz – kurz: M&M-Konferenz, installiert. „Wir lernen aus dem Einzelfall“, sagt die Ärztliche Direktorin.

 

Hier nun Beispiele für Qualität im HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal:

 

Beispiel Herzschwäche:

Von 934 Patienten, die mit der Hauptdiagnose Herzinsuffizienz (Herzschwäche) zu
uns kamen, haben 892 überlebt. Im Bundesdurchschnitt sind es 857. Bei HELIOS sind
es also 35 Menschen mehr!

 

Beispiel Neurologie:

Von 1061 Patienten über 19 Jahre, die mit Hirninfarkt zu uns kamen, haben 995
überlebt. Das sind 4 Menschenleben mehr als im Bundesdurchschnitt. Hier hätten laut
Statistik nur 991 Patienten überlebt.

 

Beispiel Geburtshilfe:

Keine Frau ist bei uns im Jahr 2016 bei der Entbindung verstorben. Bei den 1887
Geburten, die wir im letzten Jahr begleitet haben, wären in anderen Krankenhäusern
laut Bundesdurchschnitt bis zu 8 Frauen verstorben.

 

Alle Zahlen:

Auf den Internetseiten der einzelnen Kliniken werden die jeweiligen Qualitätszahlen
in der Navigation unter „HELIOS Qualitätskennzahlen“ abgebildet.

 

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HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen.

 

HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und
erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

 

Kontakt:

HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal
Universität Witten/Herdecke
Jörn Grabert, Pressesprecher
Telefon: (0202) 896-20 75
E-Mail: joern.grabert@helios-kliniken.de




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