Wissensziele 2017: HELIOS bildet alle Mitarbeiter zu Datenschutz, IT-Sicherheit und zur Krankheit Delir weiter

Berlin, 14. Februar 2017 - Vom Arzt über die Pflegekraft und den Klinikgeschäftsführer bis zum Serviceassistenten: 2017 werden sich alle Mitarbeiter bei HELIOS verbindlich zu den Themen Datenschutz, IT-Sicherheit und zum Krankheitsbild Delir fortbilden. Damit markieren diese Themen in diesem Jahr die Schwerpunkte in der unternehmensweiten  Weiterbildung. Die Schulungen kann jeder Mitarbeiter entweder in Form von Online-Kursen oder in Präsenzveranstaltungen absolvieren und erhält dafür anschließend ein entsprechendes Zertifikat.

Seit 2014 legt HELIOS jährlich ein unternehmensweites, verbindliches Wissensziel für alle rund 71.000 Mitarbeiter des Unternehmens fest. Wissensziele der vergangenen Jahre waren unter anderem unternehmensweite Reanimationsschulungen und eine Online-Fortbildung zum richtigen Umgang mit Antibiotika.

Auch in diesem Jahr werden die Schulungen den Mitarbeitern im Intranet als Online-Kurse sowie ergänzend als Präsenzveranstaltung angeboten. Die Erfordernisse des Datenschutzes und der IT-Sicherheit sind Inhalte des ersten Schulungsfilmes. „Damit wollen wir bei allen Mitarbeitern die Verlässlichkeit gegenüber unseren Patienten weiter stärken, mit den uns anvertrauten Daten sicher umzugehen“, so HELIOS Geschäftsführerin Karin Gräppi. Wie heikel das Thema IT-Sicherheit von Krankenhaus-IT-Systemen ist, hatten 2016 verschiedene größere Cyberangriffe und Datenpannen im Krankenhauswesen gezeigt. „Im Umgang mit unseren IT-Systemen müssen klare Regeln eingehalten werden, um die Verfügbarkeit der Systeme lückenlos sicher zu stellen. Nur so können wir unsere Patienten gut und sicher behandeln“, betonte Gräppi.

Das medizinische Wissensziel Delir nimmt die Diagnose und Behandlung dieses Krankheitsbildes in den Fokus. Ein Delir entwickelt sich bei einem Patienten im Krankenhaus oft innerhalb von Stunden: Erst wirkt der Betroffene verwirrt, nach kurzer Zeit können sich sehr unterschiedliche  Symptome zeigen wie Wahrnehmungsstörungen, Zurückgezogenheit, motorische Störungen oder Affektreaktionen.

 „In der Krankenhausbehandlung nimmt Delir an Relevanz zu, ist aber für Angehörige, Pflegekräfte und auch Ärzte wegen des komplexen Erscheinungsbildes nicht immer leicht zu erkennen“, erklärt Prof. Dr. Ralf Kuhlen, HELIOS Geschäftsführer Medizin. Gleichzeitig, so Kuhlen, habe die frühzeitige Diagnose Delir aber große Auswirkung sowohl auf das Behandlungsergebnis als auch auf den pflegerischen und therapeutischen Aufwand. „Diese Krankheit begegnet so gut wie allen Mitarbeitern auf die eine oder andere Weise. Wird sie nicht frühzeitig erkannt, so fällt die Genesungsprognose deutlich ungünstiger aus. Hier wollen wir das Grundlagenwissen aller Mitarbeitern erweitern“, so Kuhlen. Um den unterschiedlichen Wissensniveaus der Mitarbeiter gerecht zu werden, wird der Kurs in drei Leistungsstufen angeboten.

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.


Pressekontakt:
Michael Maader
Leiter Externe Unternehmenskommunikation
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