Patientenakademie im April: „Werden künstliche Gelenke alt?

Jens Uwe Greinert, Leitender Oberarzt der Klinik für Orthopädie in der HELIOS Fachklinik Vogelsang-Gommern | Fotocredit: HELIOS Kliniken GmbH, Thomas Oberländer

  • Nächster Vortrag am 26. April 2017 um 17.30 Uhr im ehemaligen Speisesaal der HELIOS Klinik Jerichower Land in Burg
  • Referent: Jens Uwe Greinert, Leitender Oberarzt Orthopädie der HELIOS Fachklinik Vogelsang-Gommern

Mehr als 400.000 künstliche Gelenkte werden in Deutschland pro Jahr in Hüfte oder Knie eingesetzt. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung vieler Patienten oder durch eine Dauerbelastung kann es im Lauf der Zeit zur Lockerung der künstlichen Gelenke kommen. Über erste Anzeichen und moderne Verfahren beim Wechsel eines Kunstgelenkes informiert Jens Uwe Greinert, Leitender Oberarzt der Klinik für Orthopädie in der HELIOS Fachklinik Vogelsang-Gommern, am 26. April 2017 um 17.30 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Patientenakademie“ im ehemaligen Speisesaal der HELIOS Klinik Jerichower Land in Burg.

 

Moderne Kunstgelenke, wie sie im Hüft- und Kniebereich eingesetzt werden, haben eine durchschnittliche Haltbarkeitsdauer zwischen 15 und 25 Jahren. „Durch die steigende Lebenserwartung unserer Patienten kommt es immer häufiger dazu, dass sich Kunstgelenke nach ihrer Haltbarkeit lockern und zu Schmerzen führen können“, erklärt Gelenkspezialist Jens Uwe Greinert. „Bei Patienten, die aufgrund einer fortgeschrittenen Arthrose oder nach einem Unfall mit 60 bis 70 Jahren ein künstliches Gelenk erhalten, besteht durch die hohe Lebenserwartung die Möglichkeit, dass sich Prothesen lockern und ein Wechsel notwendig ist“, so Jens Uwe Greinert weiter.

 

Durch den Verschleiß des Kunstgelenks kann es nach rund 15 Jahren zu ersten Lockerungserscheinungen kommen. „Auch starkes Übergewicht, ungeeignete sportliche Betätigung oder Brüche können die Lockerung begünstigen. Mithilfe von Röntgenaufnahmen kann festgestellt werden, welche Bestandteile des Gelenks gelockert sind und welche gegebenenfalls erneuert werden müssen“, sagt der Leitende Oberarzt.

 

Einem Wechseleingriff geht immer eine detaillierte Untersuchung und Planung mit dem Patienten voraus. „Da bei der Erstversorgung mit einem Kunstgelenk im Regelfall besonders knochen- und gewebesparend gearbeitet wird, bleibt genügend standfestes Material für den Wechsel und den Einsatz einer neuen Prothese erhalten. Zudem kann die Stabilität mittels eines speziellen Knochenzements unterstützt werden“, erläutert Jens Uwe Greinert.

 

Welche Gründe es für den Wechsel eines künstlichen Gelenkes gibt und welche modernen Verfahren es gibt, darüber informiert Jens Uwe Greinert am 26. April 2017, um 17.30 Uhr, im ehemaligen Speisesaal der HELIOS Klinik Jerichower Land in Burg. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Die HELIOS Fachklinik Vogelsang-Gommern lädt Betroffene, Angehörige und Interessierte regelmäßig im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Patientenakademie" ein, sich über aktuelle medizinische Themen und Fragestellungen zu informieren.

 

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Die Fachklinik Vogelsang-Gommern ist spezialisiert auf die Behandlung von rheumatologischen und orthopädischen Krankheitsbildern sowie auf die umfassende Schmerztherapie. Die Klinik verfügt über 151 Betten. Rund 140 Mitarbeiter versorgen jährlich um die 5000 stationären Patienten.

 

HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

 

In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

 

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

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