Sanfte Spiegelung

Die Darmspiegelung gilt bei vielen immer noch als besonders unangenehme Untersuchung. Viele Menschen scheuen sich nicht nur wegen des eigentlichen Untersuchungsvorgangs vor dem Eingriff - davon spürt der Patient in der Regel nichts, da er in einer Art Narkose ausgeführt wir -  sondern auch wegen der Nachwirkungen, die man aus Berichten von Bekannten, aus Gesundheitsforen oder Lektüre kennt. Starke Blähungen, Unwohlsein und Völlegefühl nach der Untersuchung gehören in der HELIOS Klinik Lutherstadt Eisleben nun der Vergangenheit an.

 

„Früher wurde der Dickdarm mit Luft gedehnt, um eine bessere Übersicht mit dem Endoskop zu bekommen und die Schleimhautoberfläche optimal beurteilen zu können“, erklärt Dr. med. Gerd-Wilm Schute, Oberarzt in der Inneren Abteilung und Leiter der Funktionsdiagnostik. „Obwohl versucht wurde, diese Luft wieder abzusaugen, verblieb mehr oder weniger davon im Darm. Diese führte, bis sie den Darm auf natürlichem Wege wieder verlassen hat, öfters zu krampfartigen Beschwerden. Mit Hilfe einer neuen Technologie geschieht die Aufdehnung bei uns nun mit Kohlendioxid“, so der Gastroenterologe.

 

Während Luft kaum bzw. recht schlecht vom Darmgewebe aufgenommen werden kann, wird Kohlendioxid 150 mal schneller über die Darmwand aufgenommen und abgeleitet, bzw. letztendlich über die Lunge abgeatmet. Auf diese Weise ist der Darm rasch nach der Untersuchung entbläht und wieder entspannt und macht deshalb keine Beschwerden mehr.

 

Diese wissenschaftlich fundierte Methode hat aber auch noch einen weiteren Vorteil. Seltene Komplikationen wie die Perforation stark erkrankter Darmwand durch die Überblähung oder Luftembolien sind so fast ausgeschlossen.

So kann durch den Einsatz von Kohlendioxid nicht nur das Befinden nach der Spiegelung erheblich verbessert, sondern auch die Sicherheit für den Patienten weiter erhöht werden.

 

In der Endoskopieabteilung hat sich in den letzten Jahren vor allem in der interventionelle Gastroenterologie vieles verbessert. „Wir können unsern Patienten moderne Medizin auf qualitativ und technisch hohem Niveau bieten“, freut sich Oberarzt Schute.

 

  • Magen- und Darmspiegelungen,
  • Endoskopische Abtragung von Polypen im Magen- und Darmtrakt
  • Kontrastmittelsonographie
  • Behandlung von Verengungen im Magen-Darmtrakt
  • H2-Atemtest
  • Diagnostischer und therapeutischer endosonografischer Ultraschall
  • Interventionelle ERCP, Steinzertrümmerung und Entfernung
  • Implantationen von Stents und Clips, Verödung von Ösophagusvarizen, Legen von PEG-Sonden

 


Die HELIOS Klinik Lutherstadt Eisleben, Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ist ein Haus der Akut- und Basisversorgung mit den Fachbereichen Innere Medizin mit Herzkatheterlabor und Stroke Unit, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Geriatrie mit Palliativeinheit und geriatrischer Tagesklinik, Gynäkologie, Urologie, Anästhesie/Intensivmedizin, der Physiotherapie sowie einer an der Klinik angesiedelten radiologischen Praxis.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 111 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 52 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, zwölf Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich rund 4,5 Millionen Patienten, davon 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 68.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2014 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,2 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

 

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