Patientenakademie im Februar: Palliativmedizin

Die Palliativmedizin begleitet Patienten medizinisch am Lebensende

  • Thema am 17. Februar 2016, 18 Uhr: „Medizin am Lebensende – was macht die Palliativmedizin?“
  • Referenten: Dipl.-Med. Jürgen Sopora, Leitender Oberarzt Palliativmedizin, und Dr. med. Christine Germer, Oberärztin Palliativmedizin


Die Begleitung von Menschen am Lebensende, die Linderung von Schmerzen sowie die Erhaltung von Selbstbestimmung und Lebensqualität – all das sind Bestandteile moderner Palliativmedizin. Über deren Therapiemöglichkeiten und Aufgaben informieren Dipl.-Med. Jürgen Sopora und Dr. med. Christine Germer in einem Expertenvortrag am Mittwoch, 17. Februar 2016 ab 18 Uhr im Foyer der HELIOS Bördeklinik
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Der Begriff Palliativmedizin leitet sich vom lateinischen „pallium“, zu Deutsch „Mantel“ ab. Ähnlich wie ein Mantel sollen auch die verschiedenen Therapiemöglichkeiten der Palliativmedizin schwer kranke Patienten als Ganzes umfassen. „Bei Palliativpatienten geht es nicht um Heilung, sondern um die Eingrenzung körperlicher Beschwerden, die durch unheilbare, fortgeschrittene Krankheiten  hervorgerufen werden“, erklärt Dipl.-Med. Jürgen Sopora, Leitender Oberarzt der Palliativmedizin der HELIOS Bördeklinik. „Unsere Arbeit ist keine Sterbebegleitung, viele Patienten haben Angst, dass sie die Klinik nicht mehr verlassen werden. Doch unsere Aufgaben liegen vielmehr darin, die Selbstbestimmung und Lebensqualität wieder herzustellen oder zu erhalten und durch vielfältige Therapien eine größtmögliche Beschwerdefreiheit zu erlangen“, ergänzt Oberärztin Dr. med. Christine Germer.

Viele Palliativpatienten leiden im Rahmen einer fortschreitenden Erkrankung an Schmerzen, Luftnot, Übelkeit und Angst. „Unser multiprofessionelles Team aus speziell geschulten Ärzten und Pflegekräften sowie Sozialarbeitern, Seelsorgern, Psychologen und Therapeuten steht daher für eine ganzheitliche und einfühlsame Versorgung zur Verfügung“, so die Oberärztin weiter. Die medizinische Behandlung wird durch psychologische und physiotherapeutische Einheiten ergänzt. „Außerdem legen wir großen Wert auf eine umfangreiche Ernährungs- und Dufttherapie, da auch diese Eindrücke wesentlich zum Wohlbefinden der Patienten  beitragen“, sagt Dipl.-Med. Jürgen Sopora.

Im Rahmen der Patientenakademie informieren Dipl.-Med. Jürgen Sopora und Dr. med. Christine Germer über Aufgaben und Therapiemöglichkeiten der Palliativmedizin. Die Veranstaltung am 17. Februar 2016 ab 18 Uhr im Foyer der Klinik ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

Die HELIOS Bördeklinik in Neindorf-Oschersleben verfügt in fünf Fach- und zwei Belegabteilungen über 184 Betten. Rund 270 Mitarbeiter versorgen jährlich rund 8.000 stationäre Patienten.

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 111 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 52 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, zwölf Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich rund 4,5 Millionen Patienten, davon 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 68.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2014 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,2 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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Caterin Schmidt
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