Entkernungsarbeiten an HELIOS Bördeklinik schreiten zügig voran

Ronny Röper, Technischer Leiter der HELIOS Bördeklinik vor dem ehemaligen Eingang des Bettenhaus 2

Sämtliche Fenster wurden bereits entfernt, über zwölf Kilometer Kabel folgen in den nächsten Wochen

  • Mobiliar des Bettenhauses bereits vollständig entfernt
  • Beginn der Abrissarbeiten voraussichtlich Mitte September


Seit Anfang August wird das ehemalige Bettenhaus 2 der HELIOS Bördeklinik entkernt, sodass noch in diesem Jahr mit dem Abriss und anschließendem Neubau eines modernen Bettentraktes begonnen werden kann.


Knapp 120 Fenster, zusammen über drei Tonnen schwer, wurden in den vergangenen Wochen aus dem alten Bettenhaus entfernt, große Löcher in den Außenwänden gewähren nun den Blick auf die leergeräumten Stations- und Patientenzimmer. „Aus den Zimmern haben wir sämtliches Mobiliar entfernt, einige Bestandteile, wie Stations- und Modulschränke zur Versorgung können wir weiternutzen, die alten Sanitäreinrichtungen werden demnächst entsorgt“, erklärt Ronny Röper, Technischer Leiter der HELIOS Bördeklinik.

In den kommenden Wochen müssen noch über zwölf Kilometer Kabel- und Versorgungsleitungen aus den 80 Zimmern und den Fluren entfernt werden. Zudem werden alle ehemaligen medizinischen Gasleitungen, die unter anderem der Sauerstoffversorgung der Patientenzimmer dienten, entfernt. „Zwei Warmwasserspeicher mit je 1.000 Liter Fassungsvermögen wurden schon aus dem Erdgeschoss ausgebaut. Demnächst wird die Gebäudehauptverteilung, die derzeit noch den Aufzug zum Operationsbereich versorgt, ebenfalls außer Betrieb genommen“, so Röper weiter. Für den Patiententransport zu den OP-Sälen wird derzeit ein provisorischer Aufzug installiert, der bis zur Fertigstellung des neuen Bettenhauses bestehen bleiben wird.

Schon Mitte September ist der Einsatz des Abrissbaggers geplant. „Hierfür müssen Teile des alten Bettenhauses noch abgeschirmt werden, sodass bei den Abbrucharbeiten keine bereits neu errichteten Gebäudeteile beschädigt werden“ erklärt der Technische Leiter. Anfang Oktober soll der Abriss vollzogen sein. „Dann kommt auch die alte Zeitkapsel, ein verlötetes Blechgefäß, wieder zum Vorschein, die zur Grundsteinlegung im Fundament verbaut wurde. Diese werden wir natürlich als Erinnerungsstück aufbewahren“, sagt Klinikgeschäftsführer Michael Lange. Im kommenden Jahr entsteht am gleichen Platz ein moderner Bettentrakt mit direktem Anschluss an die Operationssäle.

Die HELIOS Bördeklinik in Neindorf-Oschersleben verfügt in fünf Fach- und zwei Belegabteilungen über 184 Betten. Rund 270 Mitarbeiter versorgen jährlich um die 7000 stationäre Patienten.

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 111 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 51 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, sieben Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,2 Millionen Patienten, davon mehr als 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 69.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2013 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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Dr. rer. pol. habil. Dieter Thielemann
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