St. Josef Krankenhaus Wipperfürth wird Teil von HELIOS

  • Klinikgruppe verfügt damit über 19 Kliniken in Nordrhein-Westfalen
  • Investitionen von mehr als acht Millionen Euro bis Ende 2017 geplant

Berlin/Wipperfürth, 19. November 2012 – Das St. Josef Krankenhaus Wipperfürth gehört künftig zur HELIOS Kliniken Gruppe. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten am vergangenen Freitag die HELIOS Kliniken GmbH und die Stiftung St. Josef Wipperfürth. Das Krankenhaus wird als HELIOS Klinik Wipperfürth zur HELIOS Region West gehören. Das HELIOS Klinikum Wuppertal liegt nur 34 Kilometer entfernt und ist dem St. Josef Krankenhaus bereits durch verschiedene fachärztliche Kooperationen verbunden.

Das St. Josef Krankenhaus Wipperfürth verfügt über insgesamt 194 Betten in den Fachabteilungen Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie/Geburtshilfe sowie Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. 2011 wurden in der Klinik rund 7.300  Patienten stationär behandelt. Die Klinik hat rund 500 Mitarbeiter und erzielte 2011 einen Gesamtumsatz von etwa 20,2 Mio. Euro. HELIOS wird das Krankenhaus baulich sanieren und hierfür bis Ende 2017 mindestens acht Millionen Euro investieren.

„Wir freuen uns, dass das St. Josef Krankenhaus und seine Mitarbeiter künftig zu HELIOS gehören“, sagte der Geschäftsführer der HELIOS Region West,  Sascha John, heute in Wipperfürth. „Damit kommt eine Klinik zum HELIOS Netzwerk in unserer Region hinzu, die in der Bevölkerung eine sehr hohe Akzeptanz genießt und eine lange Tradition hat. Diese Tradition werden wir weiterführen und ausbauen.“

„Mit Helios haben wir für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vor allem aber auch für die Menschen hier in Wipperfürth, unser Krankenhaus auf einen zukunftsfähigen Weg gebracht. Darüber bin ich sehr froh“, so der Wipperfürther Pfarrer Thomas Jablonka, zugleich Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung St. Josef. „Der langfristige Erhalt dieser Einrichtung für die Menschen in Wipperfürth war und ist für die Stiftung St. Josef das wichtigste Ziel. Mit den HELIOS Kliniken in Wuppertal haben wir in den zurückliegenden Jahren bereits punktuell in einigen medizinischen Fachbereichen zusammengearbeitet und HELIOS als zuverlässigen Partner kennengelernt. Ein gutes und außergewöhnliches Zeichen ist, das HELIOS die Krankenhausseelsorge auch zukünftig gewährleistet sehen will. So werden wir dem Krankenhaus in unserer Sorge für Patienten und Mitarbeitende auch zukünftig verbunden bleiben.“

Der Verkauf des St. Josef Krankenhauses wurde von der Stiftungsaufsicht des Erzbistums Köln begleitet. Nicht betroffen sind die übrigen Einrichtungen der Stiftung St. Josef (Franziskusheim, Kindergarten Don-Bosco, Caritas-Pflegestation, Schulbetreuungen), diese werden von der Stiftung fortgeführt.
Mit dem Erwerb der Klinik baut HELIOS seine Position als größter privater Klinikträger in Nordrhein-Westfalen aus. Hier gehören nun zwölf Akutkliniken, neben dem HELIOS Klinikum Wuppertal auch die Maximalversorger in Krefeld und Duisburg, sowie sieben Rehabilitationskliniken zu HELIOS. Der Kauf bedarf unter anderem noch der Zustimmung des Bundeskartellamtes; erst danach wird der Verkauf rechtskräftig. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 72 eigene Kliniken, darunter 50 Akutkrankenhäuser mit sechs Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal sowie 22 Rehabilitationskliniken. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 32 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 2,7 Millionen Patienten, davon mehr als 750.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 23.000 Betten und beschäftigt über 43.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2011 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,7 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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