Konzerntarifverhandlungen 2017

Ab Mitte Januar verhandelt HELIOS die Vergütungsbedingungen für knapp 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Verhandlungen mit dem Marburger Bund betreffen rund 5.600 Ärztinnen und Ärzte in 35 Akutkliniken (TV-Ärzte HELIOS), die Verhandlungen mit Verdi betreffen rund 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nicht-ärztlichen Dienst (TV HELIOS) in 36 Akutkliniken sowie formaljuristisch auch die Ärztinnen und Ärzte der entsprechenden Akutkliniken.

Für Detailinformationen zum jeweiligen Verhandlungsstand klicken Sie bitte in der Box unter diesem Text auf die Reiter mit "Marburger Bund" und "Verdi".

  • UPDATE: 3. Verhandlungstermin, 20. März 2017

    HELIOS und Verdi haben sich im dritten Verhandlungstermin auf einen Terminabschluss geeinigt. Details finden Sie in einer Pressemitteilung dazu.

     

    UPDATE: 2. Verhandlungstermin, 15. Februar 2017

    Wir haben in der zweiten Verhandlungsrunde wie zugesagt ein erstes Angebot unterbreitet. Es sieht eine Entgeltsteigerung von 4,3 Prozent bei einer Laufzeit von zwei Jahren vor. Unseren Auszubildenden bieten wir bei der gleichen Laufzeit eine Gehaltssteigerung von in Summe 55 Euro, was durchschnittlich mehr als 5 Prozent Entgelt entspricht. Damit würden unsere rund 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nicht-ärztlichen Dienst und unsere Auszubildenden eine deutliche Einkommenssteigerung erhalten.

    Wir haben zudem angeboten, Verhandlungen zur Eingruppierung und Überleitung in die Entgelttabelle des TV Entgelt HELIOS aufzunehmen. Voraussetzung dafür ist, dass unser Tarifpartner vorher mit uns eine Prozessvereinbarung abschließt, in welcher dieses komplexe Thema zeitlich und vor allem inhaltlich definiert wird.

    Wir hoffen, dass Verdi unsere positiven Signale aufgreift und wir auf dieser Basis im dritten Verhandlungstermin am 20. März zu einem für beide Seiten tragfähigen Tarifabschluss gelangen.

    Verhandlungsauftakt, 30. Januar 2017

    In der Tarifrunde mit Verdi werden die Vergütungsbedingungen für rund ein Drittel unserer 112 Kliniken verhandelt. Im Auftakttermin am 30. Januar 2017 wird uns die Verdi-Tarifkommission erstmals ihre Forderungen erläutern. Im zweiten Verhandlungstermin am 15. Februar 2017 werden wir unser erstes Angebot unterbreiten.

    Wir haben bislang immer faire bzw. teils überdurchschnittlich gute Arbeits- und Vergütungsbedingungen verhandelt. Auch in dieser Tarifrunde ist es unser Ziel, in ergebnisorientierten Verhandlungen möglichst zügig zu einem fairen Tarifabschluss für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gelangen, der auch den spezifischen Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens Rechnung trägt.

  • UPDATE 3. Verhandlungstermin,15. März 2017:

    HELIOS und der Marburger Bund haben sich auf einen Tarifabschluss geeinigt. Die Details finden Sie hier in der Pressemitteilung.

     

    UPDATE 2. Verhandlungstermin, 08. Februar 2017:

    Aufgrund von Streiks an deutschen Flughäfen konnte die Verhandlungskommission des Marburger Bundes nicht komplett anreisen, so dass die Tarifverhandlungen nach einem kurzen Austausch im nächsten Verhandlungstermin am 15. März fortgesetzt werden.

    Verhandlungsauftakt, 16. Januar 2017:

    Der Marburger Bund fordert für den TV-Ärzte HELIOS für eine Laufzeit von 12 Monaten, die Grundgehälter um 5,4 Prozent zu erhöhen. Die Stundenentgelte für Sonn-, Vorfeiertags- und Feiertagsarbeit sowie für Ruf- und Bereitschaftsdienste sollen je nach Entgeltgruppe und -stufe bzw. Stundenentgelt zwischen 5,4 Prozent und 22 Prozent steigen. Zudem fordert der Marburger Bund die Aufwertung des Einsatzes im Rettungsdienst.

    In dem konstruktiv verlaufenen Verhandlungsauftakt am 16.01.2017 erläuterte der Marburger Bund zunächst seine Forderungen. Um für unsere Ärztinnen und Ärzte möglichst zügig Klarheit hinsichtlich ihrer künftigen Entgeltsteigerungen zu schaffen, haben wir arbeitgeberseitig bereits heute einen ersten Lösungsvorschlag unterbreitet:

    Dieser sieht vor, dass die Grundentgelte über 24 Monate um in Summe 4,3 Prozent steigen. Zudem haben wir eine Steigerung des Stundenentgeltes für Bereitschaftsdienst im ersten Schritt um durchschnittlich 4 Prozent vorgeschlagen. Für das Stundenentgelt für Sonn-, Vorfeiertags- und Feiertagsarbeit sowie für Rufbereitschaftsdienste ist unsere Empfehlung, dieses – analog der Grundentgelte – über 24 Monate um in Summe 4,3 Prozent zu erhöhen.

    Die Vergütung unserer Ärztinnen und Ärzte bewegt sich bereits heute sowohl im Vergleich mit kommunalen wie auch großen privaten Klinikträgern auf einem sehr hohen Niveau. Vor diesem Hintergrund halten wir den heute eingebrachten Lösungsvorschlag für eine gute Basis, auf deren Grundlage wir die Tarifverhandlungen konstruktiv weiter führen und mit einem für beide Seiten tragfähigen Ergebnis zügig abschließen können.



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