Die Methodik der Patientenbefragung

HELIOS hat in den Jahren 2008 und 2009 eine eigene Patientenbefragung entwickelt. Diese umfasst 27 Fragen, erfolgt kontinuierlich, wird jedem stationär Aufgenommenen unserer Akutkliniken angeboten und ist selbstverständlich anonym. Wie auch in anderen Branchen üblich stellen wir zwei übergeordnete Fragen: die nach der Gesamtzufriedenheit der Patienten und deren Bereitschaft, das Krankenhaus weiterzuempfehlen.

Die verbleibenden 25 Fragen sind in acht Themengruppen – Aufnahme, Ärztinnen und Ärzte, Schwestern und Pfleger, Wartezeiten, Sauberkeit, Essen, Schmerzen, Entlassung – gegliedert. Dargestellt sind sowohl die kritischen als auch die positiven Bewertungen, wobei die kritischen Bewertungen die zwei schlechtesten der insgesamt meist fünf Antwortoptionen umfassen. Zu den positiven Bewertungen zählt HELIOS auch die mittleren Antwortmöglichkeiten, da diese inhaltlich ausschließlich unkritisch bzw. eindeutig positiv belegt sind (z.B. „oft“, „gut“ oder „gut organisiert“).

Interne monatliche Ergebnisberichte stellen sowohl die Stations- oder Fachabteilungsbewertungen als auch die des einzelnen Krankenhauses im Konzernvergleich dar. Um direkt eventuelle Defizite kenntlich zu machen, weisen die internen Ergebnisberichte dabei vor allem die kritischen Rückmeldungen aus.

Die ersten Ergebnisse

Da mit der Patientenbefragung erst Mitte 2009 begonnen wurde, stehen für diese Auswertung nur Ergebnisse für das zweite Halbjahr zur Verfügung. 67.358 ausgefüllte Fragebögen fließen in die Gesamtwertung aller Akutkliniken ein. 25 der insgesamt 27 Fragen werden in acht Themengruppen – wie beispielsweise Aufnahme, Wartezeiten, Essen – zusammengefasst. Die Patientenbefragung ermöglicht es, für einen begrenzten Zeitraum ein besonderes Thema mit maximal zehn Fragen zu erfassen. Das erste Fokusthema der Befragung ist die Bewertung der Schmerztherapie.



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