„Patienten sterben nicht, weil man sie nicht intubieren kann,
sondern weil man nicht aufhört, es zu versuchen.“
Im Anästhesieprotokoll und Anästhesiepass dürfen nur diese Definitionen verwendet werden
Ein gutes Einschätzen des Atemweges bei der Prämedikationsvisite ermöglicht das Planen und Vorbereiten des Atemwegsmanagements. Zum Erkennen möglicher Schwierigkeiten müssen mehrere Faktoren zusammen betrachtet werden.
Anamnese
Klinische Untersuchung


Prädiktoren:
Bei Hinweisen auf ein schwieriges Atemwegsmanagement folgende Alternativen bedenken:
Wenn der Patient in Intubationsnarkose operiert werden muss und wenn ein schwieriges Atemwegsmanagement erwartet wird, dann ist die fiberoptische Intubation des wachen, reflexaktiven, suffizient spontan atmenden Patienten die sicherste Methode.
Indikationen:
Alternativ kann vom Erfahrenen bei möglicher Maskenbeatmung und ausreichender Mundöffnung für das Einbringen einer (FastTrach-) Larynxmaske ein anderes Vorgehen in Erwägung gezogen werden.
Alternatives Vorgehen
Bei Patienten mit zu erwartendem schwierigem Atemwegsmanagement vor Elektiveingriffen planen Sie das Vorgehen mit dem verantwortlichen Fach-/ Oberarzt im Rahmen der Prämedikationsvisite! Der Patient wird über seine individuelle Konstellation aufgeklärt.
Optimal ist ein Vermerk im SAP über geplante fiberoptische Intubation am Vortag der OP bzw. die Info an die OP-Koordination.
Bei Notfall-Patienten mit zu erwartendem schwierigem Atemwegsmanagement beziehen Sie ebenfalls den zuständigen Fach-/ Oberarzt in die Betreuung des Patienten ein!
Grundsätzlich ist eine weitere Hilfsperson sinnvoll.
4. Der unerwartet schwierige Atemweg
4.2 Maskenbeatmung möglich, erster Intubationsversuch gescheitert
4.3 Zum zweiten und weiteren Versuch
Wenn Intubation nicht möglich, aber Ventilation über Larynxmaske effektiv, eventuell OP in Larynxmaske. Alternativ fiberoptische Intubation durch FastTrach-Larynxmaske. Das gelingt NICHT durch herkömmliche Larynxmaske!
Bei Elektiveingriffen Rückkehr zur Spontanatmung und primär fiberoptische Wachintubation möglich!
Überlegungen zum Management des schwierigen Atemweges
5. Fiberoptische nasale Wachintubation
5.1 Vorbereiten des Patienten
5.2 Vorbereiten des Instrumentariums
5.3 Vorbereiten der Medikamente
5.4 Vorgehen bei fiberoptischer Wachintubation
6. Intubation mit Intubationslarynxmaske (FastTrach)
Zur Extubation bei der FastTrach-Larynxmaske nicht den Ballon abreißen, da der Tubus sterilisiert und wiederverwendet wird!
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