HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal - Universität Witten/Herdecke

Mehr Sicherheit für die Patienten

 

Im Rahmen der Kampagne „Gemeinsam. Für mehr Sicherheit“ hat HELIOS schon vor Jahren zwei Checklisten entwickelt, um Risiken bei operativen Eingriffen zu minimieren. Diese und viele anderen Ideen optimieren die Qualität der Medizin.

 

 

Checkliste „PRÄ“

Mit der Checkliste schätzen Operateur und Anästhesist gemeinsam die Risiken des Patienten im Bezug auf Herz, Kreislauf und Atmung ein, die durch Vorerkrankung und Art der OP gegeben sein können.

 

Checkliste „PERI“

Um Risiken bei Operationen zu verringern, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Kampagne „Safe Surgery Saves Lives“ („Sichere Chirurgie rettet Leben“) initiiert. Anhand einer Checkliste werden vor der Narkose, vor dem ersten Schnitt und nach der Operation bestimmte Aspekte abgefragt und abgehakt, um mögliche Verwechslungen oder  Komplikationen zu verhindern.

 

Über die Anwendung der Checklisten hinaus greifen bei HELIOS verschiedene Mechanismen, die die Behandlung im Krankenhaus sicherer machen. Täglich engagieren sich bei HELIOS tausende Mitarbeiter aus ärztlichem Dienst, Pflege und medizinischtechnischem Dienst ganz direkt für das Wohl der Patienten – in Akutkliniken (davon sechs Maximalversorger), Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), Rehakliniken, Rehazentren und Pflegeeinrichtungen. HELIOS unterstützt und fördert dieses leistungsstarke Netzwerk bestmöglich.

 

Fachgruppen und Handlungsempfehlungen

In den 24 Fachgruppen für Ärzte und Pflege bietet sich eine Plattform, auf der Wissen standortübergreifend ausgetauscht wird und beispielsweise Handlungsempfehlungen entstehen. Um Projekte umzusetzen, treffen sich Ärzte, Pflegedienst und andere Berufsgruppen zudem in Arbeitsgruppen. Dort werden auch Kampagnen entwickelt, die an allen Standorten des Konzerns umgesetzt werden. Bei HELIOS sind so medizinische Ziele formuliert worden, die Maßstäbe in der Qualitätsdiskussion im deutschen Gesundheitswesen gesetzt haben.

 

„M&M-Konferenzen“

Im Rahmen der in den HELIOS Kliniken abgehaltenen M&M-Konferenzen (Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen) werden Todesfälle, aber auch Zwischenfälle, Komplikationen oder Therapieverläufe, bei denen ein Optimierungspotenzial zu erwarten ist, interdisziplinär besprochen. Die Geschichte dieser Konferenzen reicht bis zum Anfang des letzten Jahrhunderts zurück. Bereits damals haben einige Ärzte verstanden, dass es wichtig ist, sich auszutauschen und aus eigenen oder den Fehlern anderer zu lernen. Vielfach wurden sie allerdings auch als „Nestbeschmutzer“ angesehen und verloren ihre ärztlichen Rechte. Für die HELIOS Kliniken sind die M&M-Konferenzen ein so wichtiges und wertvolles Instrument, dass ihre Häufigkeit und Struktur in einer Konzernregelung verbindlich festgelegt sind.

 

Mehr Sicherheit mit dem Patientenarmband

Das HELIOS Klinikum Wuppertal folgt der Empfehlung des „Aktionsbündnis Patientensicherheit“ und führt ein Identifikationsbändchen am Handgelenk ein. Verzeichnet sind dort neben Namen und Geburtsdatum, die individuelle Patientennummer sowie ein Barcode, über den im Rahmen der Dokumentation
beispielsweise die Ergebnisse von Blutzuckermessungen schnell dem jeweiligen Patienten zugeordnet werden können. Dies soll das Risiko folgenschwerer Fehler – zum Beispiel bei der Medikamentengabe – noch einmal deutlich senken.

 

Auch ein wichtiger Baustein zur Steigerung der Qualität ist unsere laufende Befragung der stationären Patienten. Hier haben Sie direkten Einfluss
auf die Abläufe am Haus.

 
 



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