HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal – Universität Witten/Herdecke

Klinisches Ethikkomitee (KEK)

 

 

Die Möglichkeiten der modernen Medizin stellen Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie die Beschäftigten aus Medizin und Pflege immer wieder vor schwierige ethische Konflikte.

Die klassische Fragestellung hierbei: Müssen alle zur Verfügung stehenden Mittel auf jeden Fall, für jeden Patienten, in jeder Situation ausgeschöpft werden? Oder gibt es gute Gründe, sich als Patient oder als behandelnder Arzt dagegen zu entscheiden?

Am HELIOS Klinikum Wuppertal hat sich 2011 ein Klinisches Ethikkomitee (KEK) gegründet, das dazu beitragen möchte, dass eine patientenorientierte Versorgungskultur gepflegt wird.

 

Medizinische Leistungen sollen nicht nur auf dem neuesten Stand der Technik, sondern auch im Einklang mit sozialen und ethischen Erwägungen angeboten werden. Das KEK dient Patientinnen und Patienten, Angehörigen sowie allen Klinikbeschäftigten als hilfreicher Ansprechpartner, wenn es um die Bewältigung ethischer Konflikte im Rahmen der medizinischen Versorgung geht. In der Folge sollen die wichtigsten Fragen zum KEK beantwortet werden:

 

Wer ist das KEK?

Das Klinische Ethikkomitee besteht aus 16 Mitgliedern, die aus den
unterschiedlichsten Arbeitsbereichen kommen. Vorsitzender ist der frühere Chefarzt der Klinik für Neurologie Prof. Dr. med. Johannes Jörg. Das KEK wird von der Geschäftsleitung unterstützt und finanziell gefördert.

 

Was bietet das KEK an?

Klinische Ethikberatung und ethische Fallbesprechungen mit Patienten, Mitarbeitern und Angehörigen im Fall von ethischen Konflikten im Rahmen der medizinischen Versorgung. Bei Bedarf (und nach entsprechender Einwilligung) können auch externe Berater mit ethischer Kompetenz hinzugezogen werden.

 

Wer darf das KEK um Hilfe bitten?

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Patientinnen und Patienten sowie engste
Angehörige.

 

Gibt es ein Antragsformular, das bei Inanspruchnahme auszufüllen ist?

Dem KEK reicht ein formloser schriftlicher Antrag, um tätig werden zu können. In bestimmten Ausnahmefällen ist es auch zulässig, das KEK mündlich einzubeziehen.

 

 

Antrag

Hier können Sie das Ethik-Konsil einfach per E-Mail beantragen. Bitte nennen Sie uns Ihre Kontaktdaten und, wenn Sie Mitarbeiter sind, Ihre Dienstart. Außerdem wäre es günstig, wenn Sie einschätzen, ob Sie eine Ethik-Beratung oder ein umfassendes Konsil brauchen. Nähere Einzelheiten zum Anlass und dem betroffenen Patienten/Mitarbeiter werden wir bei Bedarf bei Ihnen erfragen. Wir melden uns umgehend bei Ihnen.

Wie geht es nach Einbeziehung des KEK weiter?

Mindestens zwei, möglichst drei Mitglieder des KEK führen zeitnah eine
Fallberatung durch, in welcher der Fall diskutiert wird. Das Beratungsergebnis wird schriftlich fixiert und das Ergebnis wird in erforderlichem Umfang bekannt gegeben/kommuniziert. Es stellt lediglich eine Handlungsempfehlung dar. Die letzte Entscheidung obliegt der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt.

 

 

 

Prof. Dr. med. Johannes Jörg
Vorsitzender des Klinischen Ethikkomitees 

Heusnerstraße 40
42283 Wuppertal
Haus 14/Zimmer 509

Mobil: (0172) 2122107
E-Mail

Olaf Schwarz
Ethikberater
Koordinator des Klinischen Ethikkomitees 

Telefon (0202) 896-23 33
Mobil: 0175-8176496
E-Mail

  

KEK-Büro (ab 1. 1. 2015)

Haus 14, 1. Etage
Zimmer 527
Virchowstraße 45, 42283 Wuppertal

Telefon (0202) 896-26 46



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