HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal – Universität Witten/Herdecke

Deutsches Zentrum für asbestbedingte Erkrankungen

Mehrere Fachabteilungen des HELIOS Universitätsklinikums Wuppertal – Universität Witten/Herdecke wirken in diesem Kompetenzzentrum zusammen. Ziel ist es, einen Anlaufpunkt für Patienten mit asbestbedingten Erkrankungen zu schaffen. Das unabhängige Deutsche Zentrum für asbestbedingte Lungen- und Rippenfellerkrankungen ist in seiner Form einzigartig in Deutschland.

 

Beteiligt sind die beiden Fachabteilungen des Bergischen Lungenzentrums – sowohl die Thoraxchirurgie als auch die Pneumologie – sowie die Onkologie und die Pathologie.

 

Leistungen:

  • Überregionaler Anlaufpunkt für Patienten, bei denen ein Verdacht auf Asbestbezug besteht
  • Ausschluss oder Nachweis einer Asbestbeteiligung bei vorliegender Lungenerkrankung
  • Umfassende internistische und chirurgische Therapieangebote

 

 

Prof. Dr. med. Kurt Rasche, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, war lange Jahre in der Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinik Bergmannsheil Bochum mit der Diagnostik und Behandlung von asbestbedingten Erkrankungen befasst, betreut auch im Bergischen Lungenzentrum Wuppertal viele betroffene Patienten und wird oftmals als Gutachter herangezogen, wenn es um asbestbedingte Erkrankungen geht.

Priv.-Doz. Dr. med. Servet Bölükbas, Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie, beschäftigt sich seit Jahren wissenschaftlich mit den gesundheitlichen Auswirkungen von Asbest. Zudem ist er einer der Autoren einer neuen europäischen Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung vom asbestbedingten Rippenfellkrebs, der durch Asbest verursacht werden kann. Er ist einer von weltweit vier Lungenspezialisten, die das lungen-erhaltende Operationsverfahren bei Rippenfellkrebs früh propagiert, den Erfolg mit Studien belegt und die Therapie angeboten hat.



Über uns