HELIOS Klinik Wipperfürth

Geschichte des Krankenhauses

Im Jahre 1511 wurde das Wipperfürther Hospital erstmals in einem Urkundenbuch der Stadt wird erwähnt. 1585 wurde das Hospital dann von einem Stadtbrand zerstört und durch einen neuen Bau an gleicher Stelle ersetzt.  Dabei wird es sich gewiss nur um eine kleine pflegerische Einheit gehandelt haben.

 

In der Zeit bis 1735 ließ der damalige Pfarrer für das inzwischen baufällige Hospital einen Neubau errichten. Dieses Hospital wurde dann bei einem erneuten Stadtbrand im Jahr 1795 nochmals ein Raub der Flammen.

 

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gab es in der Stadt dann auch schon Ärzte, die im Hospital zugelassen waren. Soweit Platz war, wurden kranke, alte und  geistesschwache Menschen und Waisenkinder dort versorgt und gepflegt. Auch Bettler durften für eine Nacht aufgenommen werden.

 

Die katholische Kirchengemeinde kaufte im Jahre 1861 dann ein Haus, um es als Hospital zu nutzen. Es war jedoch schon bald zu klein und wurde 1882 verkauft, nachdem von der Kirchengemeinde ein vierstöckiges „Hospitalgebäude“ errichtet worden war.

 

Im Jahre 1901 wurde der Hauptteil des Hospitals durch einen Brand zerstört. Noch im gleichen Jahr wurde der Haupttrakt – nunmehr aber massiv und größer – wieder aufgebaut. Die Annalen berichten, dass etwa im Jahre 1912 schon insgesamt 430 Kranke behandelt wurden.

 

Der heutige Krankenhausbau konnte am 17. Juli 1968 eingeweiht werden. Zwei Jahre später entstanden vier Personalhäuser für Ordensschwestern und weitere Beschäftigte sowie zur Unterbringung der Krankenpflegeschule. Im Jahre 1972 erfolgte dann die Erweiterung des Krankenhauses auf 258 Betten. Der zweistöckige Erweiterungsbau wurde 1977 errichtet. Darin untergebracht sind die physikalische Therapie, ein Operationssaal sowie das Gebäudemanagement.

 

Im Jahr 1982 erhielt die Rettungswache ihren eigenen separaten Standort am Krankenhaus. Der gesamte Bettentrakt wurde zusammen mit der Intensivstation im Rahmen von Brandschutzmaßnahmen zwischen 1990 und 1993 modernisiert. In den Jahren 2002 und 2003 wurde dann der gesamte OP-Bereich umgebaut und nach modernsten Maßstäben renoviert. Der Bereich der Endoskopie und Teile der Ambulanz wurden 2004 und 2005 neu gestaltet.

 

Schließlich wurde die Station 1a im Jahr 2007 zur Komfortstation mit Hotelcharakter umgebaut. Im Jahr 2008 dann wurde im Haus der Krankenpflegeschule die Elternschule "Josefine" eröffnet.

 

Ende 2012 wurde das St. Josef Krankenhaus Wipperfürth von der HELIOS Kliniken Gruppe aus Berlin übernommen und in die HELIOS Klinik Wipperfürth umbenannt.

 

Chronik

1511
Erste urkundliche Erwähnung des Wipperfürther Hospitals
1585
Das Hospital wird bei einem Stadtbrand zerstört und wieder neu aufgebaut
1666
Erster Stadtmedikus wird angestellt
1732-1735
Neubau eines Hospitals durch Pfarrer Johann Wilhelm Tribel
1795
Erneute Zerstörung des Hospitals bei einem Brand
1861
Kauf eines Hauses auf der Marktstraße durch die kath. Kirchengemeinde zu Hospitalzwecken
1862
Die Krankenpflege im Hospital wird den Ordensschwestern der „Armen Dienstmägde Christi“ übertragen
1882
Das Hospital in der Marktstraße wird verkauft, nachdem in der Alten Kölner Straße ein vierstöckiger Neubau entstanden ist
1901
Zerstörung des Krankenhaushauptteils durch einen Brand und Neubau
1911
Erhöhung der Kapazität durch Aufstockung um ein Stockwerk
1961-1968
Planung und Bau des heutigen Krankenhauses
1970
Bau von vier Personalhäusern
1974
Erweiterung des Krankenhauses auf 258 Betten
1977
Fertigstellung des Erweiterungsbaus
1982
Bau der Rettungswache
1990-1993
Modernisierung des Bettentraktes und der Intensivstation
2002-2003
Umbau und Modernisierung des gesamten OP-Traktes
2004-2005
Umbau und Modernisierung der Endoskopie und teile der Ambulanz
2007
Umbau und Modernisierung der Station 1a zur Komfortstation
2008
Eröffnung der Elternschule
2012
Übernahme durch die HELIOS Kliniken GmbH 



Über uns