HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

Die Anatomie des Ohres

Das Ohr besteht aus drei Teilen:

Das Außenohr

Das Außenohr besteht aus der Ohrmuschel, dem Ohrläppchen und dem äußeren Gehörgang (meatus acusticus externus), der bis zum Trommelfell reicht. Die Ohrmuschel (auricula) ist der einzige äußerlich sichtbare Teil des Ohres. Mit ihrer schneckenartigen Trichterform nimmt sie den Schall auf. Ihre Form trägt durch die Abschattung des z.B. von hinten ankommenden Schalls dazu bei, dass ein Richtungshören möglich ist. Vom Außenohr wird der Schall zum Mittelohr geleitet.

Das Mittelohr

Der eintreffende Schallwellendruck versetzt das Trommelfell (membrana tympani) in Schwingungen. Im Mittelohr befinden sich die drei Gehörknöchelchen Hammer (maleus), Amboss (incus) und Steigbügel (stapes), die das Außenohr mit dem Innenohr verbinden. Die Schwingungen des Trommelfells werden mechanisch über die Gehörknöchelchen zum ovalen Fenster (fenestra ovalis) des Innenohrs weitergeleitet. Dabei fungiert das Mittelohr als Verstärker der Schallwellen, bevor sie in das Innenohr gelangen.

Das Innenohr

Das Innenohr besteht aus der Hörschnecke (Cochlea) und dem Gleichgewichtsorgan (organon vestibulare). Die Cochlea ist ein schneckenförmiger, von Knochen umgebener Hohlraum im Felsenbein, der mit einer Flüssigkeit gefüllt ist. Hochsensible Haarzellen im Inneren der Cochlea wandeln die mechanischen Schwingungen in Nervenimpulse (elektrisch-chemisches Wandelprinzip) um. Diese werden vom Hörnerv zum Hörzentrum im Gehirn weitergeleitet.

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