HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

Logopädie

Die Logopädie beschäftigt sich in Theorie und Praxis mit Prävention, Beratung, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation, Lehre und Forschung auf den Gebieten der Stimme, Stimmstörungen und Stimmtherapie, des Sprechens, Sprechstörung und Sprechtherapie, der Sprache, Sprachstörung und Sprachtherapie sowie des Schluckens, Schluckstörung und Schlucktherapie.

Die Arbeitsbereiche der Logopäden in der Neurologie umfassen vor allem die drei Störungsbereiche:

  • Aphasie (Störung der Sprache)
  • Dysarthrophonie (Störung des Sprechens und der Stimme)
  • Dysphagie (Störung des Schluckens)

Sowohl nach einem Schlaganfall, als auch bei vielen anderen neurologischen Erkrankungen kann es zu Ausfällen in diesen Bereichen kommen. Bei all diesen Störungen steht die Logopädie therapierend zur Seite. Vor jeder logopädischen Behandlung erfolgt eine genaue Diagnostik, damit ein individuelles Therapieprogramm erstellt werden kann. Je nach Krankheit und deren Schweregrad stehen unterschiedliche Ziele im Vordergrund. Eine Aphasie ist eine Sprachstörung, bei der es zu unterschiedlich ausgeprägten Symptomen im Bereich der Sprachproduktion, des Sprachverständnisses und des Lesens und Schreibens kommen kann. Im Vordergrund der logopädischen Betreuung steht die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit.

Eine Dysarthrophonie ist eine Sprechstörung, die sich überwiegend in einer verwaschenen Artikulation und in einem veränderten Stimmklang äußert. Gründe hierfür sind Störungen bei der Steuerung und Ausführung von Sprechbewegungen, der Sprechatmung  und der Stimmbänder.

Bei der Dysphagie, der Schluckstörung, kann es zu Beeinträchtigungen des gesamten Schluckvorganges- von der Nahrungsaufnahme bis hin zum Schlucken kommen. Es können auch zusätzlich Störungen im Bereich der Sensibilität im Mund- und Rachenbereich auftreten, welche sich zum Beispiel durch einen fehlenden Würg,- Schluck- oder Hustenreflex bemerkbar machen.

Der Logopäde testet, ob der Patient sicher essen und trinken kann. Gegebenenfalls muss dazu die Kostform geändert werden (z.B. Flüssigkeiten andicken, breiige Kost). Darüber hinaus können mit dem Patienten Übungen zur Verbesserung der Schluckfähigkeit durchgeführt oder kompensatorische Schlucktechniken erarbeitet werden. Die Behandlung von Dysphagien hat während der akutmedizinischen Versorgung absolute Priorität, da bei einem pathologischen Schluckvorgang die Nahrung in die Atemwege gelangen und es somit zu einer Lungenentzündung kommen kann.

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