HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

Schwerpunkt Leberchirurgie

Dreidimensionale Darstellung der Leber: modernste Technik bei voroperierten Patienten

Zur Verbesserung der Planungssicherheit insbesondere bei voroperierten Patienten, die bereits einmal oder mehrfach an der Leber operiert wurden, wenden wir in unserer Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie neben einer Volumenbestimmung der Leberlappen auch eine dreidimensionale Darstellung des Organs und seiner zu und abführenden Gefäße innerhalb des Lebergewebes an. Das stellt die modernste Technik der Operationsplanung mit dem Ziel eine möglichst gewebesparende Resektion durchzuführen dar. Somit können wir die Belastung und gleichzeitig die postoperative Komplikationsrate deutlich senken. Weiterhin können, falls erforderlich, Anschlusstherapien frühzeitiger begonnen werden.

Operation von Lebertumoren an der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Lebertumore werden unter Anwendung aller gängigen Operationsverfahren mit den modernsten technischen Möglichkeiten entfernt. Die Operation erfolgt meistens unter Respektierung der anatomisch vorgegebenen Segmentgrenzen und gegebenenfalls in Kombination mit der Entfernung von Gallengang oder Pankreaskopf (extrahepatischen Resektionen). In Fällen, bei denen nach einer Entfernung zu wenig funktionelles Lebergewebe verbleibt, werden modernste hochspezialisierte operative (Pfortaderligatur, Splitt-Leberverfahren) und interventionelle Verfahren (Pfortaderembolisation) angewandt. Die dabei induzierte Leber-Regeneration und Vergrößerung des tumorfreien Leberanteils ermöglicht ausgedehntere Resektionen durch den Erhalt einer ausreichenden funktionellen Reserve, so dass zunächst nicht operable Karzinome schließlich doch erfolgreich und mit einem guten Langzeitüberleben der Patienten möglich werden.

Operationsverfahren bei kolorektalen Metastasen

Bei Kolo-Rektalen Metastasen ist in unserer Klinik das Ziel, den Primärtumor zusammen mit den Metastasen während der gleichen Operation oder zeitnah in einer zweiten Operation zu entfernen. Die Chemotherapie wird je nach Lokalisation des Primärtumors sowohl neoadjuvant als auch adjuvant durchgeführt. Zusätzlich wenden wir lokal bei gegebener Indikation intraoperativ sogenannte thermoablative Verfahren (Hitzeverödung) an. Von unseren hausinternen Kooperationspartnern werden zusätzlich modernste alternative Verfahren der Tumortherapie wie die intraarterielle Chemotherapie, die Pfortaderembolisation, die Trans-Arterielle-Chemo-Embolisation (TACE) sowie eine Kombination der verschiedenen operativen und ablativen Verfahren zum Einsatz. Durch diese multimodalen Therapien und gewebesparenden Resektionstechniken ist es möglich Patienten mehrfach im Verlauf Ihrer Tumorerkrankung zu operieren und ein 5-Jahresüberleben von >40% zu erzielen.

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