HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

Versorgungsqualität der Frühgeborenen in den HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden auf höchstem Niveau

* steigender Zulauf von Schwangeren mit Frühgeburtsrisiko
* höhere Überlebenschancen auch bei kleinsten Frühgeborenen

 

Die Zahl der frühgeborenen Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm ist in den vergangenen fünf Jahren an den HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden kontinuierlich gewachsen. Kamen in den Jahren 2010-2013 durchschnittlich 65 Frühgeborene in den HELIOS HSK auf die Welt, so waren es 2014 bereits 83 Kinder. Auch der Trend in der Versorgungsqualität zeigt nach oben: 2010-2013 lagen die Überlebenschancen noch durchschnittlich bei 88 Prozent, 2014 deutlich höher bei 96 Prozent. Am deutlichsten ist diese Entwicklung bei den extrem kleinen und unreifen Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 500 Gramm. Betrugen die Überlebenschancen 2010-2013 durchschnittlich knapp 30 Prozent, so stiegen sie 2014 auf 86 Prozent.

 

Diese Entwicklung ist nicht nur durch den medizinischen Fortschritt zu erklären. „Mindestens genauso wichtig sind die langjährige Erfahrung und die enge Zusammenarbeit der betreuenden Ärzte und Pflegekräfte“, sagt Prof. Dr. med. Markus Knuf, Direktor der Klinik für Kinder und Jugendliche und  Neonatologe an den HELIOS HSK. Sein Team und das Team um Priv.-Doz. Dr. med. Markus Gonser, Direktor der Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin, bilden das Perinatalzentrum an den HELIOS HSK. Es ist ein Zentrum mit höchster Versorgungsstufe (Level I), in dem werdende Mütter mit einem Frühgeburtsrisiko perinatalmedizinisch, d.h. in Zusammenarbeit zwischen Geburtsmedizinern und Neonatologen, betreut werden. „Die Betreuung der Kinder fängt schon vor der Geburt an und zwar mit der pränatalmedizinischen (vorgeburtlichen) Versorgung der schwangeren Mutter: Die vorgeburtliche Behandlung der Mutter soll bereits in dieser Phase mögliche Gefahren für das ungeborene Kind, wie Hirnblutung oder Infektionen, vermeiden und zur bestmöglichen Verlängerung der verbleibenden Schwangerschaftsdauer beitragen. Dazu gehören auch sorgfältige Vorbereitung auf die Geburt und die Wahl des optimalen Geburtszeitpunktes und des Geburtsweges“, erklärt Gonser. „Bei Frühgeburten muss es bei weitem nicht immer ein Kaiserschnitt sein. Und wenn er erforderlich ist, dann wird er an den HELIOS HSK möglichst schonend für die Frühgeborenen durchgeführt.“
 

Die beiden Teams arbeiten Hand in Hand. Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Neonatologie bei einer Frühgeburt die Erstversorgung übernehmen, kennen sie die Eltern meistens schon sehr gut. „Wir führen intensive Gespräche innerhalb des Behandlungsteams und klären die Eltern gemeinsam und ausführlich auf, insbesondere bei der Behandlung extrem unreif geborener Kinder an der Grenze der Lebensfähigkeit. Der Dialog zwischen Ärzten und Eltern bildet das Kernstück einer gemeinsam erarbeiteten und getragenen Entscheidung. Wir sprechen sehr intensiv über unsere Versorgungsmöglichkeiten, aber auch über mögliche Risiken und langfristige Folgen.  In allen Gesprächen muss berücksichtigt werden, dass die Eltern sich in einer extremen Belastungssituation befinden“, so Knuf.  Die Versorgung der Frühgeborenen erfolgt absolut präzise und sehr behutsam, denn das Risiko von Komplikationen ist hoch. Nach der Geburt wird das Frühgeborene auf der neonatologischen Intensivstation  in der Klinik für Kinder und Jugendliche aufgenommen, auf der mit großer Erfahrung kleine Frühgeborene betreut werden. „Eine ausgewiesene fachliche Spezialisierung und höchste medizinische und pflegerische Kompetenz sind außerordentlich wichtige Faktoren, um den Frühgeborenen eine bessere Überlebenschance ohne oder mit möglichst wenigen Beeinträchtigungen bieten zu können. Hierzu ist ein hochqualifiziertes Team aus Ärzten und Pflegenden erforderlich, das sich im ständigen Training und Weiterbildung befindet“, erklärt Prof. Dr. med. Jacqueline Bauer, Leiterin der Neonatologie.

 

Besuchszeiten für die Eltern gibt es auf der neonatologischen Intensivstation nicht, damit die Eltern, die in die Betreuung der Kleinsten eng eingebunden sind, möglichst viel Zeit mit Ihren Kindern verbringen können. „Wir legen viel Wert darauf, dass die Eltern so früh wie möglich ihre Kinder besuchen und sie auch berühren können. Das stärkt die Bindung, entspannt und beruhig sowohl die Kinder als auch die Eltern“, so Bauer. Das Konzept der engen, interdisziplinären Zusammenarbeit und Betreuung trägt Früchte: 2014 war die Überlebensrate der in den HELIOS HSK geborenen, extrem unreifen Frühgeborenen knapp 30 Prozent höher als im gesamten Bundesland Hessen.

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 111 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 52 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, zwölf Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.


HELIOS versorgt jährlich rund 4,5 Millionen Patienten, davon 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 68.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2014 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,2 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.


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