HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

Große Entlastung für Patienten: Erstmals Leck an Herzklappen-Prothese durch Schlüsselloch-Technik verschlossen

Harald G.* (84) ist sehr schnell außer Atem. Vor zwei Jahren  wurden dem Patienten bei einer Operation am offenen Herzen koronare Bypassgefäße angelegt und die Aorten- und Mitralklappe durch künstliche Klappen ersetzt. Das ist ein großer Eingriff, bei dem der ganze Brustkorb geöffnet werden muss. Bei bis zu fünf Prozent der Patienten findet sich nach dem Eingriff im Bereich der neuen Klappenprothese noch eine Undichtigkeit, so auch bei Herrn G. „Dadurch hatte er bei leichten Belastungen einen erheblichen Blutrückstau in den Lungengefäßen. Erstmals haben wir bei Herrn G. einen minimal-invasiven Eingriff durchgeführt, um das Leck zu beheben. Früher hätte dafür der ganze Brustkorb wieder geöffnet werden müssen“, sagt Prof. Dr. med. Dr. Markus Ferrari, Direktor der Klinik für Innere Medizin I: Kardiologie und konservative Intensivmedizin an den Helios HSK. Es war der erste minimalinvasive Eingriff dieser Art in  Wiesbaden.

Die Kardiologen an den Helios HSK führten mit der Schlüssellochtechnik (minimalinvasiv) einem dünnen Katheter von der Leistenvene ins Herz, um die Undichtigkeit zu verschließen. „Zur Kontrolle nutzen wir eine kleine Ultraschalsonde in der Speiseröhre. Die dreidimensionale Bildgebung sorgt für eine exakte Implantation des Verschlussschirmchens“, erklärt Ferrari.  Nach dem Eingriff konnte der 74-ährige Patient nach einem halben Tag Bettruhe problemlos umherlaufen und nach Hause entlassen werden. Seine Belastbarkeit hat sich nach dem Eingriff deutlich verbessert. „Ich bin überglücklich, dass mir durch die minimal-invasive Methode eine erneute Eröffnung des Brustkorbes erspart worden ist“, freut sich Harald G.

In Deutschland werden pro Jahr rund 30.000 Herzklappenoperationen durchgeführt. Die erkrankte Herzklappe wird dabei durch eine Herzklappenprothese aus künstlichem oder biologischem Material ersetzt. Bei rund fünf Prozent der Patienten ist nach dem Eingriff die Klappenprothese undicht. Das kann in einzelnen schweren Fällen zur Herzschwäche mit Luftnot und eingeschränkter Belastbarkeit führen.

* Name durch Redaktion geändert

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 15 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 3,9 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden in Spanien über 9,7 Millionen Patienten behandelt, davon 9,4 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.
 
Helios und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius. 

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