HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

Frühkindliche epileptische Enzephalopathien

früh erkennen – früh behandeln? – vermeiden?

Ärztliche Fortbildung

Symposium zu Ehren von Dr. Birgit Walther


Samstag, 21. Oktober 2017, 10:00 Uhr
Asklepios Klinik Nord - Heidberg


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Ausmaß, in dem frühkindliche epileptische Enzephalopathien die Entwicklung von Kognition und Persönlichkeit belasten, entscheidet sich früh. Viele klinische und an spezifischen Krankheitsmodellen überwiegend symptomatischer epileptischer Enzephalopathien erarbeitete Erkenntnisse deuten darauf hin, dass entscheidende Weichen der späteren Belastung bereits vor und unmittelbar mit Ausbruch der klinischen Erkrankung gestellt werden in einer bedeutsamen „silent period of epileptogenesis“. Als einer der Pionierinnen dieses Themas hat sich Birgit Walther bereits in den 80er Jahren für die frühzeitige und sehr konsequente Behandlung frühkindlicher Enzephalopathien eingesetzt. Sie hatte detaillierte Konzepte zu deren Erkennung und Therapie entwickelt, die damals teilweise belächelt wurden, heute aber allgemein akzeptiert sind und bereits Eingang in die Leitlinien gefunden haben.

Tuberöse Sklerose Complex (TSC) kann als das Paradigma dieser Erkrankungen gelten, da sie alle Aspekte der epileptischen Enzephalopathien, vom frühen und häufigen Auftreten fokaler wie auch von BNS-Epilepsien bis hin zu hohen Raten schwerer kognitiver und psychiatrischer Beeinträchtigungen aufweist und mit einer weit durchdrungenen zellulären Pathologie die Chance zur Entwicklung spezifischer Therapiekonzepte bietet.

Eine frühe Behandlung kann gerade hier segensreich sein. Nach prä- oder früher postnataler Bestätigung der Diagnose TSC aufgrund der intrauterin diagnostizierten Herztumoren sollten heutzutage engmaschige klinische und EEG-Kontrollen der Standard sein, um möglichst frühzeitig intervenieren zu können.

Weit über diese Notwendigkeit hinaus hat sich Birgit Walther über Jahrzehnte mit aller Kraft für TSC-Patienten und deren Selbsthilfeorganisation, den Tuberöse Sklerose Deutschland e. V., eingesetzt. Mit unerschöpflicher Energie und Klarheit richtet sich ihr unvergleichliches Engagement sowohl auf die neuesten Therapiekonzepte als auch auf die absolute Zuwendung zu jedem von der Erkrankung Betroffenen. Bis jetzt bereichert sie uns alle mit vielen Anregungen und Verbesserungsvorschlägen.

In Achtung und Anerkennung ihres beruflichen Lebenswerks möchten wir Sie als ihre Schüler, langjährige Berufs- und Weggefährten zu unserem Symposium zu dem brandaktuellen Thema „Frühkindliche epileptische Enzephalopathien“ ganz herzlich für den 21. Oktober 2017, 10:00 Uhr, nach Hamburg in die Asklepios Klinik Nord - Heidberg einladen. Das Programm wird halten,
was es verspricht!

Wir hoffen, Sie möglichst zahlreich in Hamburg begrüßen zu können und freuen uns sehr auf Ihr Kommen, insbesondere für Birgit Walther, die anwesend sein wird.

Mit herzlichen Grüßen

Dr. G. Wiegand
Prof. Dr. M. Knuf
Dr. C. Hertzberg
Dr. A. Wiemer-Kruel
H. Hehn (Vorstand TSD e.V.)

Den Programmflyer finden Sie im Anhang.


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