HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

HELIOS gründet LUNGENZENTRUM WIESBADEN

Ausbau der Kernkompetenzen von HELIOS HSK und DKD HELIOS Klinik

Wiesbaden, 20.06.2017 - Die HELIOS Kliniken in Wiesbaden werden am 1. Juli 2017 ein neues interdisziplinäres Lungenzentrum eröffnen. Hier können sich Patienten mit allen Erkrankungen der Bronchien, der Lungen und des Brustkorbes behandeln lassen. Das LUNGENZENTRUM WIESBADEN wird an zwei Standorten betrieben: An den HELIOS HSK werden insbesondere die akut-medizinischen Lungenpatienten mit beispielsweise Pneumonien, fortgeschrittener chronisch obstruktiver Bronchitis (COPD) oder Lungenkarzinomen versorgt. Ihre Behandlung führt die ebenfalls am 1. Juli 2017 neu gegründete Pneumologie in enger Abstimmung mit der bereits etablierten Thoraxchirurgie durch.

Die DKD HELIOS Klinik führt ihre bereits etablierten ambulanten Leistungen in der Pneumologie weiter und setzt parallel in der Lungenmedizin neue Schwerpunkt. So werden die Kapazitäten in der Schlafmedizin von fünf auf zwölf Betten mehr als verdoppelt. Die größte Aufstockung erfährt der Bereich der Beatmungsentwöhnung, der zu einer Weaning-Einheit für Wiesbaden und die Region für bis zu 120 von zuvor 20 Patienten ausgebaut wird.

„Lungenerkrankungen sind in Deutschland inzwischen eine der häufigsten Diagnosen und die Tendenz ist weiter steigend. Daher brauchen wir für unsere Region ein Lungenzentrum mit einem vollumfänglichen Leistungsangebot, an dem wir die Erkrankungen der Lungen in all ihren Facetten diagnostizieren und behandeln können. Wir entwickeln dazu die HSK und die DKD weiter und zwar nach einem gemeinsamen, aufeinander abgestimmten Konzept. Im Kern lautet es: Alle akuten und chirurgischen Behandlungen der Lungen führen wir an unserem Maximalversorger durch. Hier bündeln wir ebenfalls die gesamte  interdisziplinäre Versorgung von Krebspatienten. Die planbaren Therapien in der Lungenmedizin bauen wir an der DKD zu regionalen Schwerpunkten aus“, erklärt Corinna Glenz, Regionalgeschäftsführerin der Region Mitte-West, das Konzept des neuen Lungenzentrums.

Pneumologe und Thoraxchirurg stimmen mit Patient optimalen Weg ab

Zum Konzept gehört im Einzelnen, dass mit Zeitpunkt der Aufnahme des Patienten die konservativen und chirurgischen Lungenspezialisten abgestimmt zusammenarbeiten. Dadurch kann in kurzer Zeit der optimale Behandlungsweg gemein-sam mit dem Patienten gefunden werden. „Außerdem haben wir rund um die Uhr die Möglichkeit, weitere Spezialisten aus unseren insgesamt 25 Fachbereichen hinzuziehen. Gleichzeitig kann das neue Lungenzentrum für die Patienten unseres Allergiezentrums oder der Hals-Nasen-Ohren-Klinik als weiterer wichtiger Baustein in ihrer Behandlung gelten. Das Lungenzentrum vervollständigt damit unser medizinisches Leistungsangebot rund um den Bereich der Atemwege“, verdeutlicht Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Ärztlicher Direktor der HELIOS HSK die enge medizinische Vernetzung im Haus. Nach demselben inzwischen bewährten Konzept arbeitet auch das vor zwei Jahren gegründete Bauchzentrum, das die Gastroenterologie und die Bauchchirurgie miteinander verzahnt.

Thoraxchirurgie wird modernisiert und ausgebaut

Innerhalb des Lungenzentrums wird Prof. Peter Kleine die Leitung der Klinik für Thoraxchirurgie an den HELIOS HSK und damit die Altersnachfolge des renommierten Thoraxchirurgen Prof. Joachim Schirren, antreten. Kleine wechselt zum 1. Juli 2017 mit seinem Team von der Universitätsklinik Frankfurt, an der er die Thoraxchirurgie in den vergangenen zehn Jahren geleitet und ausgebaut hat. „Die Thoraxchirurgie ist bereits eine Kernkompetenz der HSK. Wir wollen sie weiter modernisieren und ausbauen, in dem wir zusätzlich minimal-invasive Eingriffe sowie Operationen unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine vornehmen“, erläutert Kleine zwei seiner zusätzlichen und für die HELIOS HSK neuen Spezialgebiete.

Neue Klinik für Pneumologie  - eine von zwei Säulen des Lungenzentrums

Die Leitung der neuen Klinik für Pneumologie übernimmt Prof. Tim Hirche, der seit 2009 die Pneumologie an der DKD HELIOS Klinik etabliert hat. Gemeinsam mit einem Hauptteil seines Teams wird er den Schwerpunkt der akutmedizinischen Pneumologie nun in unmittelbarer Zusammenarbeit mit dem Thoraxchirurgen und weiteren Spezialisten an den HELIOS HSK fortführen und ausbauen. Hirche: „Die Pneumologie an der DKD hatte ihre Kapazitätsgrenzen erreicht und es fehlte der stetige Austausch mit anderen akutmedizinischen Fachbereichen, wie es am Standort eines Maximalversorgers möglich ist. Das neue Lungenzentrum ermöglicht ein optimales Zusammenspiel zwischen Pneumologen, Thoraxchirurgen und vielen weiteren Professionen zur optimalen Versorgung unserer Patienten.“

DKD baut regionale Weaning-Einheit auf

Auch im Bereich der Beatmungsentwöhnung (Weaning) gehen die beiden Kliniken gemeinsam neue Wege. Nachdem die HSK vor mehr als einem Jahr mit der Etablierung einer eigenständigen Fachabteilung für Intensivmedizin unter Leitung von PD Dr. Tobias Bingold Neuland in Wiesbaden betreten hatte, entstand eine leistungsfähige Einheit für schwerstkranke Patienten insbesondere in Akutsituationen. Nach dieser erfolgreichen Strukturierung muss jetzt das Spektrum um einen Bereich der Beatmungsentwöhnung erweitert werden. Glenz: „Die dafür notwendige intensivmedizinische Versorgung der Patienten soll qualitativ hochwertig gemeinsam von Pneumologen und Intensivmedizinern angeboten werden. Als Standort für die Beatmungsentwöhnung haben sich die Experten Prof. Hirche und PD Dr. Bingold für die DKD HELIOS Klinik entschieden und werden gemeinsam mit den dortigen Kollegen eine große Weaning-Einheit aufbauen. So kommen intensivmedizinische Kompetenz, pneumologische Spezialexpertise und adäquate Räumlichkeiten außerhalb der für die Notfallversorgung bereitstehenden Intensivbereiche zusammen und schaffen ein in der Region einzigartiges Angebot.“

Hämatologische Versorgung an der HELIOS HSK konzentriert

Dem Prinzip, die medizinischen Leistungen am optimalen Standort zu bündeln,  folgt auch die bis Jahresende geplante Integration der bisher in der DKD HELIOS Klinik angesiedelten Knochenmarktransplantation an die Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin des Maximalversorgers HELIOS HSK. „Dadurch können wir für Patienten mit Bluterkrankungen aus dem kompletten hämatologischen ‚Baukasten‘ schöpfen“, so Klinikdirektor Prof. Norbert Frickhofen. Seine Expertise aus rund 700 Transplantationen an der Universitätsklinik Ulm und den HELIOS HSK und die Erfahrung des in der DKD tätigen Transplantationsspezialisten Dr. Arne Brecht aus rund 320 Transplantationen am Klinikum Darmstadt und an der DKD HELIOS Klinik werden zu einem Kompetenzteam zusammengeführt.

„Da die Komplexität der Transplantationsmedizin stetig zunimmt, gehört dieser Bereich perspektivisch an diejenige unserer Kliniken, in der wir rund um die Uhr die komplette Notfalldiagnostik und –therapie einschließlich der Intensivmedizin vorhalten und mit Spezialisten aus anderen Fachbereichen flankieren können. Diesen Schritt vollziehen wir jetzt im Vorfeld unseres Umzugs in den Neubau. Wir konzentrieren unser hämatologisches Angebot und schaffen damit optimale Bedin-gungen für die an Blutkrebs erkrankten Patienten. Alle Krebserkrankungen behandeln wir damit unter einem Dach und garantieren so engste Abstimmung auf Basis breitester Erfahrung“, erläutert Corinna Glenz, Regionalgeschäftsführerin Mitte-West, die medizinischen Hintergründe.


Die DKD HELIOS Klinik vertieft hre Schwerpunkte der Prävention, Diagnostik und Spezialchirurgie: „Wir haben wieder zu unserem Ursprung zurückgefunden und stärken den Kern der Diagnostischen Klinik. Das heißt: umfangreiche Diagnostik- und Präventionsleistungen, mit denen wir im Rhein-Main-Gebiet einzigartig sind, spezialisierte planbare operative Eingriffe und klinische Therapien, die Schlafmedizin und das Weaning“, sagt Dr. Said Saalabian, Ärztlicher Direktor der DKD HELIOS Kliniken.


HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums.


HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

Pressekontakt:
Simone Koch
Regionalleiterin Unternehmenskommunikation und Marketing
HELIOS Region Mitte-West

Telefon: 0611 43 9007
Mail: simone.koch@helios-kliniken.de

 

Lebensläufe Prof. Hirche und Prof. Kleine als PDF zum Herunterladen

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