HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

HELIOS HSK bieten neue Behandlung für Schlaganfall-Patienten - Institut für Neuroradiologie gegründet

Für Patienten mit akutem Schlaganfall bieten die HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden ab sofort eine neue schonende Behandlung an. „Verstopfte Blutgefäße im Gehirn führen zu einem akuten Schlaganfall und damit drohen schwere Behinderungen. Mit dem neuen minimal-invasiven Katheter-Verfahren, der sogenannten Thrombektomie, können diese Gerinnsel mechanisch aus dem Gefäßsystem entfernt werden. Der Katheter wird dabei über die Leiste eingebracht und bis zu den Blutgefäßen im Gehirn navigiert. Die Thrombektomie ist nach aktueller Studienlage, die derzeit erfolgreichste und eine zu-gleich schonende Methode zur Behandlung des schweren Schlaganfalls“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. habil. Stephanie Tritt. Sie ist die neue Direktorin des neu gegründeten Instituts für diagnostische & interventionelle Neuroradiologie an den HEILIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden.

In Deutschland erleiden jährlich rund 260.000 Menschen einen Schlaganfall. Jeder dritte Patient bleibt danach dauerhaft behindert, etwa durch Lähmungen oder Sprachprobleme. Es handelt sich um die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Fünf bis zehn Prozent aller betroffenen  Patienten würden von dem Katheterverfahren profitieren. An den HELIOS HSK werden jährlich 1.300 Patienten mit akutem Schlaganfall behandelt. „Wir freuen uns, dass uns Frau PD Dr. Tritt an den HELIOS HSK verstärkt und wir mit ihr eine ausgewiesene Expertin mit umfangreicher Fachexpertise im gesamten Spektrum der interventionellen und diagnostischen Radiologie und Neuroradiologie gewinnen konnten. Dadurch verspreche ich mir nicht nur eine optimierte Versorgung unserer Schlaganfallpatienten, sondern auch eine verbesserte Diagnostik für unsere Patienten mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems“, sagt Prof. Dr. med. Ralf Kiesslich, Ärztlicher Direktor und Direktor der Klinik für Innere Medizin II: Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie an den HELIOS HSK.

Schwerpunkt des neuen Instituts für diagnostische & interventionelle Neuroradiologie ist die Behandlung von akuten Schlaganfällen und anderen Gefäßerkrankungen des Gehirns, sowie die radiologische Diagnostik von Erkrankungen des Nervensystems, die das  Gehirn, das Rückenmark und die peripheren Nerven betreffen können. „Damit erweitern die HELIOS HSK ihre Kompetenz als Maximalversorger, da weder innerhalb Wiesbadens noch im hessischen Umland diese spezielle neuroradiologische Behandlung für Schlaganfall-Patienten angeboten wird“, so Kiesslich weiter. 

HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr  als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.


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