HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

Einigung zur Leiharbeit erzielt

Die Geschäftsführung und der Betriebsrat der HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden haben sich über den Einsatz von Leiharbeitnehmern geeinigt. Ergebnis ist die erste Betriebsvereinbarung zur Beschäftigung von Leiharbeitern mit konkreten Leitplanken für deren zeitlichen und örtlichen Einsatz. Diese Betriebsvereinbarung löste damit eine bloße grundsätzliche Regelung von vor einem Jahr ab, die am 31. Oktober 2016 ausläuft.

„Unser Ziel war und ist es, ohne Leiharbeitskräfte auszukommen. Wir wollen keinen langfristigen Einsatz von Leiharbeit, aber eine Abschaffung von heute auf morgen ist nicht zu schaffen. Mit der nun erzielten Vereinbarung gewährleisten wir zum einen unseren medizinischen Versorgungsauftrag. Zum anderen gibt sie uns den nötigen Raum, um den Übergang hin zu einer stärkeren Stammbelegschaft in einer modernen Arbeitsstruktur Schritt für Schritt zu gestalten“, erklärte Klinikgeschäftsführer Kristian Gäbler.

Für den Einsatz von Leiharbeitnehmern gelten künftig feste Zielstellungen. So  ist ihr Einsatz dann möglich, wenn mit ihnen der Betrieb von Notfallversorgungsbereichen sichergestellt wird. Mit ihnen wird zudem übergangsweise auch der so genannte Ausfallpool bestückt, um das krankheitsbedingte „Einspringen“ der Stamm-Pflegekräfte, die damit aus ihren freien Tagen zurückgeholt werden, deutlich zu reduzieren. Festgehalten wurde nochmals das Bekenntnis beider Parteien, dass die HELIOS HSK mittel- bis langfristig ohne Leiharbeit auskommen will. Aus diesem Grund sind die neuen Regelungen auf eine Laufzeit von einem Jahr begrenzt.

Teil der Betriebsvereinbarung sind zudem Regelungen zum Einsatzumfang des einzelnen Leiharbeitsnehmers. So haben die Betriebsparteien Mindesteinsatzzeiten pro Leiharbeitskraft festgeschrieben. Damit soll einem zu häufigen Wechsel von Leiharbeitskräften entgegengewirkt, die Stammbelegschaft von wiederkehrenden Einarbeitungen entlastet und eine verstärkte Qualifizierung der Leiharbeitnehmer für den jeweiligen Einsatzbereich erreicht werden.

HELIOS Kliniken Gruppe
Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmens-zentrale ist Berlin. HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

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