HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

Neues Zentrum für seltene Erkrankungen an den HSK eröffnet

• erstes nicht universitäres Zentrum für Seltene Erkrankungen in Deutschland
• Behandlung neurologischer Erkrankungen als Schwerpunkt
• deutschlandweites Netzwerk der HELIOS Kliniken Gruppe


In ihrer Gesamtheit sind sie so häufig wie die großen Volkskrankheiten Schlaganfall oder Diabetes und so zahlreich, dass sie 15 Prozent aller weltweit vorkommenden Erkrankungen ausmachen. Vier Millionen Menschen in Deutschland und 30 Millionen in Europa leiden Schätzungen zufolge an einer der etwa 8.000 bislang bekannten „seltenen Erkrankungen“. Doch die Seltenheit jeder einzelnen Erkrankung macht sie zu einer großen Herausforderung für die Medizin. „Dieser Herausforderung wollen wir uns stellen und den Patienten, die oft jahrelang auf die richtige Diagnose und passende Behandlung warten, eine professionelle Anlaufstelle bieten“, sagte Dr. med. Ralf Engels, Geschäftsführer der HSK, Dr. Horst Schmidt Kliniken, bei der offiziellen Eröffnung des Zentrums für Seltene Erkrankungen.

Das Zentrum an den HSK ist das erste nicht universitäre Zentrum für seltene Erkrankungen in Deutschland. Der Aufbau hat etwa ein Jahr gedauert, wobei das Team schon während der Aufbauphase mehr als 150 chronisch kranke Patienten behandelt hat. „Die Idee, dieses Zentrum an den HSK zu gründen, kam von Professor Knuf, dem Direktor unserer Klinik für Kinder und Jugendliche, die bereits über eine langjährige Erfahrung in der Behandlung von ausgewählten seltenen Erkrankungen verfügt. Die Entscheidung, diese Expertise zu bündeln und so unseren Patienten noch besser helfen zu können, haben noch unsere Vorgänger in der Geschäftsführung getroffen. Das war eine absolut richtige Entscheidung, die ich voller Überzeugung unterstütze“, so Engels bei der Begrüßung der Gäste.

Anwesend waren hochkarätige Vertreter aus der Politik, Verbänden, nationalen und internationalen Organisationen und Stiftungen, u.a. Stefan Grüttner, Hessischer Minister für Soziales und Integration.

Zu den Schwerpunkten des neuen Zentrums, das von dem italienischen Pädiater Prof. Maurizio Scarpa geleitet wird, gehören vor allem neurologische Erkrankungen, wie neurokutane Syndrome (z. B. Tuberöse Sklerose) oder dysraphische Fehlbildungen (Spina bifida), lysosomale und neurometabolische Erkrankungen sowie angeborene Stoffwechselerkrankungen.

„Da diese Krankheiten oft keine klaren Leitsymptome haben und es sich oft um multisystemische Erkrankungen handelt, ist eine komplexe und interdisziplinäre Zusammenarbeit sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie notwendig. Die HSK ist medizinisch sehr breit aufgestellt und die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen ist hier gelebte Praxis. Das neue Zentrum bündelt bisherige Aktivitäten und weitet sie erheblich aus“, erklärt Scarpa. Er freut sich auch über den neuen Mitgesellschafter der Klinik, die HELIOS Kliniken Gruppe. „Dadurch öffnen sich für uns enorme Potenziale, denn nun sind wir ein Teil eines deutschlandweiten Kliniknetzwerkes aus über 100 medizinischen Einrichtungen, von Akutkliniken bis hin zu Reha- und Präventionszentren. Das ist ein einmaliger Wissens- und Experten-Verbund, der unseren Patienten zugutekommen wird“, so Scarpa.

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