HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

Neues Herzkatheterlabor an den HSK in Betrieb genommen

Seit wenigen Tagen führen die Kardiologen der HSK die Herzkatheteruntersuchungen in einem neuen Labor durch. In den vergangenen zwei Monaten wurde die alte Anlage, die in den vergangenen 18 Jahren ihren Dienst klaglos getan hat, demontiert, das Labor renoviert, mit einer neuen Raumlufttechnik versehen und komplett neu ausgestattet. „Die Geräte, die wir jetzt haben, sind auf dem neusten Stand der Technik. Das ist das Leistungsfähigste, was es im Moment auf dem Markt gibt“, freut sich Dr. med. Robert Johna, Leitender Arzt der Rhythmologie an den HSK.

Die Röntgenanlage des neuen HSK-Labors ermöglicht eine im Vergleich zu den alten Geräten erheblich bessere Bildqualität bei gleichzeitig deutlich niedrigerer Strahlendosis für den Patienten. Auf dem angeschlossenen großen Bildschirm werden gleichzeitig mehrere Bilder des gewünschten Herzbereiches auch in 3D-Technik angezeigt. Dadurch kann der Arzt den Katheter während der Untersuchung präziser bewegen, die Eingriffe zur Beseitigung der Herzrhythmusstörungen wie z. B. Vorhofflimmern werden sicherer und effektiver.

Zusammen mit einem weiteren technisch optimal ausgestatteten Kathetermessplatz ist das neue Labor Kernstück der zertifizierten Chest Pain Unit, in der jährlich 800 Notfallpatienten mit Herzinfarkt oder kardiogenem Schock rund um die Uhr vom Team der Klinik für Innere Medizin I versorgt werden.

Das gesamte Herzkatheterlabor ist so konstruiert, dass die zahlreichen für die Untersuchung notwendigen Zusatzgeräte auf deckenmontierten Regalen untergebracht und mit verborgenen Kabelführungen fest mit einander verdrahtet sind. „Das klingt banal, hat aber mehrere Vorteile: Die Wechselzeit zwischen den Untersuchungen sinkt, Fehler bei der Verkabelung werden minimiert, das teure und empfindliche Equipment geschont, die Unfallgefahr durch lose Kabel gesenkt und nicht zuletzt wird die Reinigung erleichtert, weil der Fußboden komplett frei bleibt“, so Johna.

In dem neuen Labor werden nicht nur alle Herzkathetereingriffe zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen durchgeführt sondern auch sämtliche Herzschrittmacher- und Defibrillatoroperationen. Das ist möglich, weil das Labor mit einer speziellen Raumlufttechnik ausgestattet wurde und dadurch die höchste Hygienekategorie, den OP-Standard, sogar übertrifft.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Markus Ferrari, dem Direktor der Klinik für Innere Medizin I (Kardiologie, Angiologie, konservative Intensivmedizin) werden hier neben den Erweiterungen der Herzkranzgefäße (PTCA) auch Verschlüsse von Löchern und Kurzschlüssen im Herzen und an den großen Gefäßen durchgeführt. Das macht bei vielen Patienten eine Operation am offenen Herzen unnötig.

Jährlich werden in den HSK mehr als 1.500 Eingriffe am Herzen in minimalinvasiver Kathetertechnik durchgeführt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen und sind seit vielen Jahren die häufigste Todesursache in Industrienationen.


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