HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

Keimbesiedelung auf Frühgeborenen-Station: Klinik leitet Vorsichtsmaßnahmen ein

Bei neun Frühgeborenen auf der neonatologischen Station der HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken in Wiesbaden hat sich heute die Besiedelung mit dem Keim MRSA bestätigt. Das bedeutet, dass die Kinder Träger des Keims sind, eine Infektion (Erkrankung) jedoch nicht vorliegt. Die Keimbesiedelung wurde bei den auf der Station etablierten, vorsorglichen Screenings festgestellt. Keiner der neun Säuglinge zeigt keimbedingte Krankheitssymptome. Die Kinder wurden bereits innerhalb der Station isoliert. Die Eltern sind informiert und in zusätzliche Hygienemaßnahmen eingewiesen. 

 

Das Gesundheitsamt Wiesbaden war heute vor Ort und hat sich davon überzeugt, dass die Klinik alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Kinder vollumfänglich eingeleitet hat. Neben den neun mit dem Keim besiedelten Säuglingen befinden sich derzeit weitere fünf Kinder auf der Station, die nicht betroffen sind. Bis auf weiteres nimmt die Klinik vorsorglich keine weiteren Frühgeborenen im Bereich der Neonatologie auf.


Woher der MRSA-Keim kommt, ist derzeit noch unklar. Die Klinik untersucht deshalb umfassend durch ein Screening (Mund-Rachen-Abstrich) die Eltern und alle Mitarbeiter der Station. Auch im Einsatz befindliche medizinische Geräte wurden auf den Keim untersucht. Erste Ergebnisse werden in den nächsten Tagen  vorliegen.

 

Folgende Maßnahmen zur Vermeidung von Keimübertragungen wurden  getroffen: 

  • Alle Kinder, auch die bisher negativ Getesteten, werden vom Pflegepersonal ausschließlich mit Schutzkitteln, Handschuhen, Mund- /Nasenschutz und Haube versorgt. Dies wird solange durchgeführt, bis drei negative Screening-Ergebnisse bei jedem Kind vorliegen 
  • Die nicht betroffenen Säuglinge sind innerhalb der Station getrennt untergebracht und werden von gesondertem Personal versorgt
  • Auf der Station wird  zusätzliches, pflegerisches und ärztliches Personal eingesetzt
  • Das Hygienepersonal begleitet sehr eng alle Prozesse auf der Station


Die Versorgung von Neugeborenen im Kreißsaal und auf allen anderen Stationen ist gesichert. 


Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 111 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 52 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, zwölf Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich rund 4,5 Millionen Patienten, davon 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 68.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2014 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,2 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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