HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

„In Usbekistan absolutes Neuland“

Prof. Dr. Ergashev Bakhtiyor Berdaliyevich, Dr. Eshkabilov Shukurali Davlatmuratovich und Dr. Salmai Turial (von links)

Kinderchirurgen lehren usbekischen Ärzte minimalinvasives Operieren


Schnellere Genesung und kleinere Narben – von den Vorteilen der minimalinvasiven Kinderchirurgie profitieren die kleinen Patienten an den HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken schon lange. In Usbekistan ist diese OP-Technik bislang allerdings noch nahezu unbekannt. „Ich leite die usbekischen Kinderchirurgen an, wie sie die Kleinsten schonend minimalinvasiv operieren. Das ist in Usbekistan absolutes Neuland“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Salmai Turial, Direktor der Klinik für Kinderchirurgie und angeborene Fehlbildungen an den HELIOS HSK.

Derzeit bilden sich der Chef der landesweit größten zentralen Einrichtung für Neugeborenen-Chirurgie und ein Professor für Kinderchirurgie und Onkologie der medizinischen Universität Tashkent in den HELIOS HSK weiter. Im Rahmen dieses Projekts leitet Turial seine Kollegen nicht nur in den HELIOS HSK an, sondern reist auch in unterschiedliche Krankenhäuser in Usbekistan, um die Kinderchirurgen vor Ort die minimalinvasive Operationstechnik zu lehren. „Zunächst gebe ich theoretische Seminare und dann führen wir Live-OPs durch, damit die Ärzte die Technik praktisch lernen können. Danach können die usbekischen Ärzte selbstständig minimalinvasiv ihre kleinen Patienten operieren. Diese Arbeit liegt mir sehr am Herzen, weil die usbekischen Kollegen so zukünftig ihre kleinen Patienten besser versorgen können“, sagt Turial. Das Projekt ist Teil einer vom Bund geförderten Entwicklungshilfe.

Die minimalinvasive Chirurgie unterscheidet sich von der konventionellen Chirurgie dadurch, dass die für die Operation notwendige Öffnung des Körpers für den Zugang zur Operationsstelle so minimal wie möglich gehalten wird. Außerdem werden für den Eingriff Spezialinstrumente und besondere Techniken benötigt. Der chirurgische Eingriff wird nicht unter direkter Sicht durchgeführt. „Was im Inneren des Körpers passiert, sehen wir über Monitore“, erklärt Turial. Grundsätzliches Ziel der minimal invasiven Chirurgie ist die Reduktion des Traumas beim Zugang und bei der Operation.

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

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