HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

DEKRA-Siegel für Hautklinik

V.l.s: Herr Schmidt (Leitender Auditor bei der DEKRA Certification GmbH), Frau König (MTA Dermatohistologie), Frau Schwarz (Qualitätsmanagement), Herr Kurtenbach (Assistenzarzt der Klinik für Dermatologie und Allergologie), Herr Schneider (Stationsleiter), Frau Dr. Sextro (Assistenzärztin der Klinik für Dermatologie und Allergologie), Frau Prof. Bayerl (Direktorin der Klinik für Dermatologie und Allergologie), Frau Dr. Bethge (Leitende Oberärztin der operativen Dermatologie), Klaus-Dieter Wolfenstädter (Qualitätsmanagement), Frau Adler (Assistenzärztin der Klinik für Dermatologie und Allergologie), Frau Kahnt (Trainee Management)

Als eine der ersten Kliniken in Deutschland hat sich die Klinik für Dermatologie der HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden nach der neuen DIN ISO 9001:2015 zertifizieren lassen - Patienten stehen im Mittelpunkt des gesamten Qualitätssystems

Staubtrocken ist so ein Zertifizierungsprozess, arbeits- und papierintensiv. Eine Pflichtaufgabe, könnte man meinen. "Mitnichten", sagt Prof. Dr. Christiane Bayerl, Direktorin der Klinik für Dermatologie und Allergologie an den HELIOS HSK. "Was wir hier tun, dient den Patienten. Dahinter steht das ganze Team der Klinik. Wir haben uns der Zertifizierung gestellt, weil wir wissen wollten, was wir gut machen und wo wir noch Optimierungspotenzial haben."
Und es hat sich gelohnt. Als eine der ersten Kliniken in Deutschland hat soeben die Klinik für Dermatologie und Allergologie der HELIOS HSK die Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2015 bestanden. "Die Klinik ist durch sehr geringe Infektionsraten und sehr geringe Nachblutungsraten positiv aufgefallen. Mich hat beeindruckt, dass diese Parameter seit 2009 konsequent erfasst und ausgewertet werden und man in der Klinik die daraus gewonnenen Erkenntnisse konsequent zu weiteren Verbesserungen verwendet hat. Die Klinik kann ein gutes Qualitätsmanagementsystem vorweisen“, sagt Gutachter Nico Schmidt, Leitender Auditor bei der DEKRA Certification GmbH. Auch das Schulungssystem für  Ärzte und die ausgeklügelten Einarbeitungskonzepte der Klinik seien "nachahmenswert und vorbildlich".

„Es wurden alle Anforderungen und Qualitätsmerkmale, welche sich konsequent an den Bedürfnissen der Patienten ausrichten, abgeprüft", erklärt Gutachter Schmidt. Die Klinik müsse nachweisen, dass sie alle Kriterien nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der täglichen Praxis erfülle. Dazu hat der Gutachter zunächst die eingereichten Unterlagen studiert und danach die Ambulanzen, die Tagesklinik, den OP, die Stationen der Dermatologie und die Behandlungseinheiten der Klinik begleitet und auditiert.

Erleichterung und Freude habe man verspürt, so Christiane Bayerl, immerhin habe man rund neun Monate auf die Zertifizierung hingearbeitet. "Das war schon anstrengend", bekräftigt sie, "aber wir arbeiten ja ohnehin mit diagnostischen und therapeutischen Standards, befragen kontinuierlich unsere Patienten und auch unsere niedergelassenen Kollegen und messen verschiedene Qualitätsparameter. Dennoch - jeder weiß, wie man sich in einer Prüfung fühlt und wie schön es ist, diese mit besten Ergebnissen zu bestehen."

Einer der klinischen Schwerpunkte ist die Onkologie. „Auf Grund der zunehmenden Komplexität ist für onkologische Zentren eine Zertifizierung unerlässlich“, betont Bayerl. Bislang stützte man sich oft die DIN ISO 9001:2008, eine internationale Qualitätsnorm, die für alle Branchen gleichermaßen gilt. Die neue Norm beinhaltet neben den bereits bekannten Elementen aus der alten Norm zusätzlich auch einen strukturierten, risikobasierten Ansatz. Zudem sollen Führungskräfte in ihrer Führungsrolle für das QM-System gestärkt werden. Eine weitere Neuerung ist die Einführung eines Wissensmanagements.

Hintergrund:
Bislang gab es für Krankenhäuser vor allem zwei Zertifizierungsverfahren. Während KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) immer das gesamte Krankenhaus umfasst, ließen sich einzelne Fachkliniken oft nach DIN ISO 9001 zertifizieren. Hinzu kommen spezifische Zertifizierungen wie bspw. für onkologische Zentren durch OnkoCert (Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft, DKD). Die DIN ISO 9001:2008 ist eine Qualitätsnorm, die nicht speziell auf das Gesundheitswesen ausgerichtet ist, sondern gleichermaßen für alle Branchen gilt. Mit der Weiterentwicklung dieser Norm zur DIN ISO 9001:2015 wurde größerer Wert darauf gelegt, Risiken im Vorfeld zu erkennen. Zudem wird die Verantwortung für das Qualitätsmanagement auf mehrere Personen verteilt.
Die DIN ISO 9001:2015 ist im September 2015 veröffentlicht worden. Daher haben sich erst wenige Kliniken in Deutschland dieser Zertifizierung unterzogen.


Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Pressekontakt:
Kirsten Feldmann
HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden
Telefon:       +49 611 43 9649
Mobil:          +49 173 606 893 8
E-Mail:         kirsten.feldmann@helios-kliniken.de

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