DKD HELIOS Klinik Wiesbaden

Nabelhernie/Nabelbruch

Die Nabelhernie entwickelt sich in der Narbe des Bauchnabels, dem ehemaligem Durchtritt der Nabelschnur. Es entwickelt sich eine Vorwölbung mit Bruchsack, der häufig auch Schmerzen verursacht. Einklemmungen sind in ca. 30% deutlich häufiger als bei dem Leistenbruch, deswegen ist auch die OP-Indikation zu stellen.

Kleinere Nabelhernien können durch Naht versorgt werden, bei höherer Klassifikation ist eine Netz-Stabilisierung entweder offen oder aber per Laparoskopie minimal-invasiv vorzunehmen. Dies ist anhand der Bruchbeschaffenheit und der anatomischen Bedingungen zu entscheiden.

Die Nabelbruch-Operation erfolgt bei sonst gesundem Patienten ambulant. Bei Vorliegen von Kontraindikationen kann eine stationäre Aufnahme erfolgen.

Kontakt

Bereichsleiter

Prof. Dr. med. Friedrich-Eckart Isemer

Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, spez. Unfallchirurgie

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