DKD HELIOS Klinik Wiesbaden

Leisten- und Schenkelhernie/-bruch

Der Leistenbruch folgt dem Leistenkanal, der eine präformierte Schwachstelle der Bauchdecke darstellt.

Dort, wo beim Mann der Samenstrang, bei der Frau das runde Mutterband die Bauchdecke durchdringt, besteht eine Sollbruchstelle, die sich anlagebedingt oder bei nachlassender Bindegewebsstabilität erweitern kann.

Es entwickelt sich ein „Bruch“ der Bauchwand, dem die Bauchorgane folgen. Als Bruchinhalt findet sich dann zumeist der Darm, der nicht allzu selten in ca. 5,4 % der Fälle auch einklemmen kann. Diese Situation  stellt dann eine Notfallindikation zur Operation dar.

Um eine Einklemmung zu verhindern, sollte der Leistenbruch rechtzeitig operiert werden.

Grundsätzlich ist das offene Operationsverfahren von dem laparoskopischen, also minimal-invasivem zu unterscheiden. Beide Verfahren gehören zum sog. Gold-Standard der Operationsverfahren, die Vor- und Nachteile eines jeden sind abzuwägen und mit dem Patienten abzustimmen.

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Prof. Dr. med. Friedrich-Eckart Isemer

Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, spez. Unfallchirurgie

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