DKD HELIOS Klinik Wiesbaden

Medizinisches Versorgungszentrum Wiesbaden

Was ist ein Medizinisches Versorgungszentrum ?
Eine medizinische Einrichtung gilt dann als MVZ, wenn sie mindestens drei Kriterien erfüllt:

  • Fachübergreifendes Leistungsspektrum 
  • Ärztliche Leitung
  • Gründung durch einen berechtigten Leistungserbringer.

Fachübergreifendes Leistungsspektrum
Ein MVZ bietet ein fachübergreifendes Leistungsspektrum an, wenn mindestens zwei verschiedene Facharztgruppen darin vertreten sind. Der Gesetzgeber verlangt also eine Kooperation unterschiedlicher ärztlicher Fachgebiete. Ziel ist es, die verschiedenen fachärztlichen Richtungen besser zu vernetzen, um diagnostische und therapeutische Maßnahmen besser  abstimmen zu können.

 

Ärztliche Leitung
Der Begriff "Ärztliche Leitung" hat bislang nur im Krankenhausrecht Anwendung gefunden und wurde mit der Zulassung der MVZ neu in den Bereich der ambulanten Versorgung eingeführt. Zu Recht: Denn dass eine Einrichtung, in der ärztliche Leistungen erbracht werden, unter ärztlicher Leitung steht, ist von zentraler Bedeutung, wenn auch juristische Personen und nicht nur Ärzte in eigener Praxis als rechtliche Vertreter fungieren können. Und das ist bei den MVZ der Fall. Es soll  gewährleistet werden, dass der Arzt seine Tätigkeit im Einklang mit der ärztlichen Berufspflicht ausüben kann und nicht der Weisung von Nicht-Ärzten untersteht.

 

Gründung durch einen berechtigten Leistungserbringer
Ein MVZ darf nur von einem berechtigten Leistungserbringer begründet werden. Dazu zählen unter anderem Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Apotheker, Pflegedienste, Rehabilitations-Einrichtungen und Krankenhäuser wie die DKD Wiesbaden. Auch nach der Gründung erfüllt der berechtigte Leistungserbringer eine wichtige Funktion: Denn unmittelbare Gesellschafter eines MVZ dürfen ausschließlich Leistungserbringer sein. 



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