DKD HELIOS Klinik Wiesbaden

Operative Therapie

  • Knotenstruma - Behandlung gutartiger Schilddrüsentumore – es wird eine morphologie- und funktionsgerechte Entfernung der Knotenstruma durchgeführt, um gesundes funktionsfähiges Gewebe zu erhalten

  • kalter Knoten – der kalte Knoten bedeutet stets Verdacht auf Bösartigkeit. Daraus ergibt sich eine Indikation zur Operation. Die minimal-invasive Operationstechnik sorgt für eine schonende Operation und gute Kosmetik. Intraoperative Schnellschnittdiagnostik kann unnötige Nachoperationen verhindern.

  • heißer Knoten – die Operation und Radiojodtherapie werden alternativ eingesetzt. Das Vorgehen wird interdisziplinär besprochen.

  • Morbus Basedow – diese Erkrankung erfordert die komplette Entfernung der Schilddrüse unter besonderer Schonung der Nebenschilddrüsen. Auch diese Operation kann minimal invasiv durchgeführt werden.

  • Rezidivstruma – eine große operative Erfahrung ist bei Wiederholungseingriffen gutartiger Schilddrüsenerkrankungen erforderlich. Moderne und präzise Operationstechnik sorgt für besonders niedrige Komplikationsraten.

  • Schilddrüsenkarzinom – die sorgfältige und vollständige Entfernung der Schilddrüse und der umgebenden Lymphknoten ist notwendig. Es besteht besondere Erfahrung in der Radikaloperation der Schilddrüse und komplizierten Wiederholungseingriffen.

  • Familiärer Schilddrüsenkrebs – C-Zell Karzinom: eine seltene Tumorerkrankung, die familiär gehäuft auftreten kann und bereits Kinder betreffen kann. Die genetische Untersuchung wird durchgeführt. Auch prophylaktische Operationen, insbesondere bei Kindern zur Verhinderung der Krebsentstehung werden durchgeführt.

  • Primärer Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenüberfunktion) – Erkrankung von in der Regel nur einer Nebenschilddrüse. Diese wird operativ entfernt. Mittels intraoperativer Schnelldiagnostik (intraoperativer Parathormon (PTH)-Schnellassay) kann die Diagnose und die Vollständigkeit der Operation geprüft werden. Dies ermöglicht die minimal invasive Operation.

  • Sekundärer Hyperparathyreoidismus – subtotale Entfernung der Nebenschilddrüsen bei Dialysepatienten mit Belassen eines kleinen Drüsenrestes. Routinemäßiges Einfrieren von Nebenschilddrüsengewebe (Kryopräservation). Möglichkeit der späteren Autotransplantation von Nebenschilddrüsengewebe.

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