DKD HELIOS Klinik Wiesbaden

Zum Zwecke der Beatmung wird normalerweise das Ende des Beatmungstubus in der Luftröhre (Trachea) platziert. In extrem seltenen Fällen kann es passieren, dass der Tubus fehlerhaft in die Speiseröhre eingeführt wird. Damit kann kein Gasaustausch stattfinden. Als erstes objektivierbares Zeichen fehlt in der Kapnometrie/-grafie die Darstellung von expiratorischen CO2-Werten. Eine Intubation sollte deshalb möglichst nicht ohne Kapnometrie durchgeführt werden. Die Behandlung der Ösophagusintubation besteht in der sofortigen Umintubation nach tracheal.


Ein weiteres Problem kann die zu tiefe Intubation sein. Bei dieser Art der Fehlintubation gelangt das distale Tubusende in einen der beiden Hauptbronchien oder tiefer. Folge ist eine einseitige Ventilation. Die Diagnose kann durch Auskultation gestellt werden, wenn in der nichtbelüfteten Lunge das Fehlen von Ventilationsgeräuschen festgestellt wird. Die Therapie besteht im kontrollierten Zurückziehen des Tubus unter Beatmung.

Kontakt

Chefarzt & OP-Management

Dr. med. Kai Kursatz

Telefon: (0611) 577-304
Telefax: (0611) 577-7396
E-Mail



Über uns