HELIOS Klinikum Warburg

Patientengeschichten

Chefarzt Dr. Müller schenkt seinem Oberarzt großes Vertrauen

Dr. Dietmar Hohmann und Dr. Georg Fieseler freuen sich gemeinsam mit Dr. Müller über das gute OP-Ergebnis

Wer sitzt denn da auf dem Krankenbett? Sie sehen richtig - Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Ingo Müller, schlüpfte gestern in die Patientenrolle und ließ sich von seinem leitenden Oberarzt Dr. Georg Fieseler an der Schulter operieren.

 

Gerade mal acht Wochen nach seinem Amtseintritt im HELIOS Klinikum Warburg durfte Dr. Georg Fieseler gestern seinen Chef höchstpersönlich operieren. "Der gute Eindruck den ich von Dr. Fieseler im Vorstellungsgespräch hatte, hat sich in den acht Wochen bestätigt. Schon nach kurzer Zeit war ich mir sicher, dass er mich kompetent von meinen Schulterleiden befreien wird", so Chefarzt Dr. Ingo Müller. Der bundesweit sehr gut vernetze Orthopäde hätte sich sonst von einem Schulterspezialisten in Düsseldorf oder Hannover operieren lassen. "Das Vertrauen in mein Team und Dr. Fieseler ist so groß, dass ich mich für Warburg entschieden habe", so Dr. Müller.

 

Müller leidet seit über zehn Jahren unter einer so genannten Kalkschulter (Tendinosis calcarea). "Die Schmerzen waren zum Schluss so unerträglich, dass ich oft Nachts kaum geschlafen haben" berichtet Dr. Müller. "Meinem Hobby dem Fechten, kann ich wegen meiner Schulter leider auch schon seit einigen Jahren nicht mehr nachgehen".

 

Der Kalk in Daumen-Fingernagelgröße wurde arthroskopisch entfernt. So bleibt nach dem Eingriff keine Narbe als Erinnerung, denn die 5mm große Wunde verheilt schnell. Das Loch, welches in der Sehne durch die Operation entstand, wurde direkt von Dr. Fieseler mit speziellen Nahtankern verschlossen. Der gesamte Eingriff erfolgte unter Vollnarkose. Damit Dr. Müller auch nach der Operation keine Schmerzen spürt, wurde ihm in der präoperativen Phase ein kleiner Katheterschlauch an den Hals gelegt, worüber er nach der OP örtliche Betäubungsmittel erhielt. "Da ich mich schon in der Narkosevorbereitung befand und schon einige Mittel bekommen habe, habe ich von dem Legen des Schlauches nichts mitbekommen" so Dr. Müller erfreut. Der Schlauch bleibt bis zu zwei Tage nach der Operation im Hals um die Schmerzmittelgabe optimal zu gestalten.

 

"Auch wenn ich die nächsten Wochen durch meine Schiene am Arm körperlich sehr eingeschränkt bin, freue ich mich riesig auf die danach kommende schmerzfreie Zeit. Endlich kann ich wieder ohne Probleme Fechten!", freut sich Dr. Müller.

 

Schon nach drei Tagen kann Müller das HELIOS Klinikum Warburg wieder verlassen und seine Genesung in den eigenen vier Wänden fortsetzen. "Ich bin fast ein bisschen traurig, morgen schon wieder entlassen zu werden. Hier kümmern sich alle sehr rührend um mich", sagt Dr. Ingo Müller mit einem Zwinkern. "Auch mit der Narkose und der anschließenden Schmerzmedikation von Dr. Hohmann bin ich äußerst zufrieden", so Müller weiter. "Ich würde mich jeder Zeit wieder hier operieren lassen".

 

Müller stand bis 15 Minuten vor seinem Eingriff noch selbst im OP und hat einem Patienten eine Hüftprothese eingebaut. Die nächsten Wochen wird er von seinen Oberärzten Dr. Georg Fieseler, Teodor Dimitrov und Mirko Machate bestens vertreten, sodass der normale Krankenhausbetrieb weiterlaufen kann.

 

 



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