HELIOS Klinik Volkach

Ellenbogenchirurgie

Das Ellenbogengelenk ist bei sportlichen Aktivitäten und bei körperlicher Arbeit hohen Belastungen ausgesetzt. Bereits im frühen Kindesalter sind bei Überbelastung Knochenbrüche und Verrenkungen häufig. Da es sich oft um erheblich verschobene gelenknahe Frakturen handelt, ist meist ein operatives Vorgehen angezeigt. Ellenbogenluxationen sind nach den Schulterluxationen die häufigsten Luxationen großer Gelenke. Sie renken sich häufig spontan wieder ein, können aber typische Begleitverletzungen haben, an denen trotz Reposition die stattgehabte Luxation zu erkennen ist: Frakturen des Speichenkopfes (Radiuskopffrakturen), knöcherne Abrisse von Fortsätzen am Oberarm (Epicondylusabrisse).

Die Arthroskopie des Ellenbogengelenkes stellt bei vielen Erkrankungen des Ellenbogengelenkes eine schonende und doch effektive Operationsmethode dar, um Beschwerden zu lindern. Hierzu gehören: 

  1. Entfernung von Knochenspornen
  2. Entfernung freier Gelenkkörper
  3. Probenentnahme bei Schleimhautveränderungen
  4. Lösung von Verwachsungen (Arthrolyse)
  5. Reduktion der Schmerzen und Verbesserung der Bewegung bei Arthrose

 

 



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