HELIOS Klinikum Uelzen

Verbrennungschirurgie

Man unterscheidet zwischen Verbrennungen, Verbrühungen, Erfrierungen, Verätzungen, Stromverletzungen und Nebenwirkungen von Medikamenten mit großflächiger Oberhautablösung.

 

 

Verbrennungen sind einzuteilen nach Schweregrad (Tiefe):

  • Grad 1 beschreibt eine Rötung der Haut. Diese ist oft schmerzhaft, heilt aber ohne Narbenbildung.
  • Grad 2a beschreibt eine Schädigung der Oberhaut (Epidermis) mit Blasenbildung. Diese ist auch sehr schmerzhaft. Die Abheilung erfolgt allerdings ohne Narbenbildung.
  • Grad 2b beschreibt eine Schädigung der Oberhaut (Epidermis) mit Blasenbildung und Schädigung der tieferliegenden Haut (Dermis) mit Anhangsgebilden. Der entstehende Schmerz ist meist geringer als bei Grad 2a, ebenso die Durchblutung in der tieferliegenden Haut. Hier entstehen Narben.
  • Grad 3 beschreibt eine komplette Zerstörung der Haut (Epidermis und Dermis) mit Anhangsgebilden. Häufig besteht nur ein geringer Schmerz, da die Nerven mit zerstört wurden. Auch hier entstehen Narben.
  • Grad 4 beschreibt eine komplette Zerstörung der Haut (Epidermis und Dermis) mit Anhangsgebilden und der darunter liegenden Strukturen (Muskeln, Gefäße, Nerven, Knochen). Die verbrannte Fläche ist verkohlt und schmerzlos.


Wir behandeln Verbrennungen Grad 2a bis 20% der Körperoberfläche und Verbrennungen Grad 3 bis 10% der Körperoberfläche. Bei Verbrennungen von Gesicht, Händen, Genitalien oder Füßen sowie Stromverletzungen und Nebenwirkungen von Medikamenten sollte der Brandverletzte unbedingt in ein Verbrennungszentrum gebracht werden.

 

 

So erreichen Sie uns

HELIOS Klinikum Uelzen
Plastische Chirurgie und Handchirurgie

Hagenskamp 34
29525 Uelzen

Kontakt

PD Dr. med. habil. Christian Weinand

Chefarzt Plastische Chirurgie und Handchirurgie
Tel.: (0581) 83-6401
Fax.: (0581) 83-6404
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