HELIOS Klinikum Uelzen

Krankheitsbilder der Hüfte

Hüftgelenksarthroskopie (Spiegelung)

Als letztes großes Gelenk ist in den letzten Jahren auch das Hüftgelenk für arthroskopische Operationen erschlossen worden.
Wie im Knie- oder Schultergelenk wird eine Mini-Kamera in das Gelenk eingeschoben und kann so komplett ausgeleuchtet werden.
Hierdurch wurden Ursachen für Hüftgelenksbeschwerden teilweise besser verstanden und gleichzeitig entwickelten sich neue Behandlungsmethoden, die dann meist direkt ausgeführt werden können.
Ein typisches Krankheitsbild, welches rein arthroskopisch behandelt werden kann ist das „Femuro-Acetabuläre-Impingement“. Hiermit sind Formveränderungen im Bereich der Kugel und der Pfanne dieses Kugelgelenkes gemeint, die bei Bewegungen aneinander reiben und so Schmerzen auslösen können. Im richtigen Moment ausgeführt, kann die arthroskopische Maßnahme der „Remodellierung“ dieser knöchernen Strukturen zu einer Schmerzlinderung führen. Außerdem wird dadurch der sonst von diesem Krankheitsbild ausgehende Verschleiß des Gelenkes aufgehalten. Ist der Verschleiß allerdings bereits zu weit fortgeschritten greift diese minimalinvasive Maßnahme meist nicht mehr.
Auch andere Hüftgelenksprobleme können durch die Arthroskopie angegangen werden. Welche Patienten von dieser schonenden Maßnahme profitieren können sollte im Gespräch mit uns eruiert werden.



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