HELIOS Klinikum Uelzen

Jederzeit im Fokus: die Patientensicherheit

Sie werden mit richtigem Namen angesprochen, in Ihrer Medikamentenschale liegen die Ihnen bekannten Tabletten, der Operateur spricht von dem Fuß, der operiert werden soll, nicht vom anderen. So möchte jeder Patient seinen Aufenthalt in einem Krankenhaus erleben. Im Rahmen der täglichen Pflege, bei Untersuchungen und Therapien sowie Operationen greifen in einer Klinik dafür viele Hände ineinander. Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten in Krankenhäusern wie dem HELIOS Klinikum Uelzen brauchen ein hohes Maß an Kommunikation, eine vorausschauende Planung und eine gute Organisation, um gemeinsam sicher zu handeln. Unter dem Motto „Wenn Schweigen gefährlich ist“, sind Gesundheitseinrichtungen zum internationalen „Tag der Patientensicherheit“ aufgerufen zu zeigen, wie eine sichere Kommunikation im Gesundheitswesen funktionieren kann.

„In einem Krankenhaus sind Teamarbeit und Transparenz unverzichtbar. Beides führt zu mehr Sicherheit und letztlich zu einer besseren Versorgung der Patienten“, betont die Ärztliche Direktorin Dr. med. Ulrike Heesemann. Um Fehler zu vermeiden, hat das HELIOS Klinikum Uelzen im medizinischen Alltag zum Beispiel Checklisten eingeführt: „In Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegemitarbeitern führen wir mit jedem Patienten vor einer Operation ein Gespräch über Symptome, Medikationen und Vorerkrankungen. Diese werden erfasst, um bei operativen Eingriffen Risiken für den Patienten soweit wie möglich zu minimieren.“ Vor der Operation wird zudem mit einem Stift der Teil des Körpers markiert, an dem der Eingriff erfolgen soll. Auch Name und Geburtsdatum werden vor der Narkoseeinleitung vom Patienten erfragt.

Trotz aller Professionalität passieren im Arbeitsalltag eines Klinikums aber auch Fehler. „Entscheidend ist der Umgang damit“, fügt Dr. Heesemann hinzu. Als Ärztliche Direktorin lädt sie alle an der Patientenversorgung aktiv beteiligten Mitarbeiter, vor allem Ärzte und Pflegekräfte, einmal im Monat zu einer Konferenz ein. Gemeinsam beleuchten sie intensiv Patienten mit schweren Krankheitsverläufen und Todesfälle: „Unser Ziel ist es, in diesem Rahmen Verbesserungspotenziale herauszuarbeiten und die Qualität der Behandlung zu sichern bzw. kontinuierlich zu steigern“, sagt die Ärztliche Direktorin. „Alle Maßnahmen, die auf der Konferenz festgeschrieben werden, sollen später helfen, Fehler zu vermeiden und sind anschließend von allen Ärzten verpflichtend umzusetzen.“

Auch im Pflegebereich gelten Vorgaben, um zum Beispiel ausschließen zu können, dass Patienten verwechselt werden. So erhalten sie bei ihrer Aufnahme ein Armband um das Handgelenk. „Auf diesem sind neben dem Namen und dem Geburtsdatum auch eine individuelle Nummer sowie ein Code gedruckt. Darüber können unter anderem die Ergebnisse von Blutuntersuchungen dem jeweiligen Patienten schnell zugeordnet werden“, erklärt Pflegedirektor Hans-Walter Russu. Des Weiteren bilden gemeinsame Visiten des behandelnden Arztes und des Pflegepersonals laut Russu die Grundlage für eine optimale Behandlung der Patienten: Sie schaffen Vertrauen und fördern den offenen Austausch sowie den Informationsfluss im Rahmen der Schichtübergaben auf der Station.

Auch wenn Ärzte und Pflegekräfte heute oft weniger Zeit für Patientenfragen haben, die Ärztliche Direktorin Dr. med. Ulrike Heesemann hat eine Bitte: „Fühlt sich ein Patient bei uns nicht wohl oder sicher, sind wir jederzeit als Ansprechpartner da, um die Bedenken zu besprechen und Lösungen zu finden.“

Über die HELIOS Kliniken Gruppe:

HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr  als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 
In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.
Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.
HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

Pressekontakt:
Thorsten Eckert
Referent Unternehmenskommunikation
Telefon:         +49 581 83-1006
E-Mail:           ukm.uelzen@helios-kliniken.de




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