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Urogynäkologie

Der weibliche Beckenboden besteht aus mehreren Muskeln und Sehnen, die in abgestimmter Weise zueinander funktionieren und durch eine Austarierung der verschiedenen Muskelkräfte zu einer Stabilisierung des Beckenbodens führen.

Bei vielen Frauen kommt es im Verlauf des Lebens zu einer Erschlaffung oder Schädigung des Beckenbodenbindegewebes. Dies kann Folge komplizierter Geburten oder einer generellen Bindegewebsschwäche sein. Dabei können sehr verschiedene Anteile des Beckenbodens zerstört werden, die zu entsprechend unterschiedlichen Störungen führen. Wenn z. B. die nach vorne ziehenden Bänder ihre Spannung verloren haben, bemerkt die Patientin, dass sie bei heftigen Husten oder Lachen spontan Urin verliert.

Andererseits können aber auch die hinteren Bänder ihre Funktion eingebüßt haben. In diesem Falle würde die Patientin über häufiges nächtliches Wasserlassen klagen oder darüber, bei voller Blase nicht mehr den Weg zur nächsten Toilette zu schaffen. Wenn mehrere dieser Bänder oder gar alle Bänder betroffen sind, ist auch zu eine Mischung der verschiedenen Symptome möglich. Im Extremfall kann dies zu einem vollkommenen Verlust der Kontrolle des gewollten Wasserlassens führen. In unserer speziell dafür eingerichteten Abteilung beschäftigen wir uns sehr intensiv mit der gezielten Diagnostik der Schädigung des Beckenbodens. Durch relativ kurze und - vor allem - vollkommen schmerzlose Untersuchungen versuchen wir herauszufinden, welche Muskeln geschwächt und welche Bänder bereits zerstört sind. Danach bieten wir Ihnen eine gezielte Behandlung an.

Unser Angebot reicht von der Beckenbodengymnastik über medikamentöse Therapien bis hin zur gezielten Operation.



Chefarzt Dr. med. Jamil Al-Dari

So erreichen Sie uns

HELIOS Spital Überlingen

Frauenklinik 

Härlenweg 1
D-88662 Überlingen am Bodensee

 

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