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Geburtshilfe

In der Abteilung für Geburtshilfe werden jährlich ca. 400 Kinder geboren - Tendenz steigend.


Schwerpunkt ist die familienorientierte Geburtshilfe mit der angeschlossenen integrativen Wochenbettbetreuung als fester Bestandteil unseres geburtshilflichen Konzeptes.


Unter anderem richteten wir einen Kreißsaal mit einer für Wassergeburten zugelassenen Badewanne ein. Werdende Mütter haben hier die Möglichkeit, unter dem entspannenden Einfluss des warmen Wassers Beschwerden, die unter einer Geburt auftreten können, leichter zu ertragen. Die schmerzlindernde Wirkung des Bades verkürzt die Geburt merklich, die werdende Mutter ist wegen der kürzeren Wehendauer bei der Geburt des Kindes dann nicht so sehr erschöpft.


Daneben werden die klassischen unterstützenden Mittel (Pezzi-Ball, Geburtshocker, Seil) regelmäßig bei den Geburten eingesetzt. Neben den schmerzerleichternden Maßnahmen der PDA bieten unsere Hebammen sowohl im Vorfeld als auch während einer Entbindung die Möglichkeit des Einsatzes von Akupunktur und Homöopathie an. Auch diese Maßnahmen helfen, den Geburtsverlauf positiv zu beeinflussen und die auftretenden Beschwerden unter der Geburt zu lindern. Insbesondere für die Akupunktur gilt, dass eine möglichst frühzeitige Kontaktaufnahme und ihr Einsatz vor dem eigentlichen Geburtstermin förderlich für den Erfolg der Methode sind.

Nach der Entbindung haben Mutter und Kind ausreichend Zeit, ersten Kontakt zu knüpfen und zu vertiefen. Das unmittelbare Anlegen des Kindes an die Brust sowie ein mögliches 24-Stunden-„Rooming in“ fördern die erste tiefe Bindung von Mutter und Kind.
Der Partner kann die Mutter vor und während der Geburt selbstverständlich kontinuierlich begleiten. Hierfür stehen unsere Familienzimmer zur Verfügung.
Eine erste Untersuchung des Neugeborenen erfolgt unmittelbar postpartal. Kooperationen mit Kinderkliniken in Singen und Friedrichshafen gewährleisten in notwendigen Fällen die schnelle und unkomplizierte Versorgung des Säuglings.

Während der Schwangerschaft und dem unmittelbaren Zeitraum um die Geburt steht die Überwachung und Führung von sogenannten Risikoschwangerschaften schwerpunktmäßig im Blickpunkt der medizinischen Betreuung. Insbesondere die Erkennung und Überwachung sowie die Behandlung von Wachstumsretardierungen, Gestationsdiabetes und Schwangerschaftsgestosen werden in enger Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten durchgeführt. Bei der ambulanten Betreuung von Risikoschwangerschaften besteht in begründeten Einzelfällen auch die Möglichkeit, eine stationäre Überwachung bei erhöhtem Sicherheitsbedarf durchzuführen.

 

Durch die engmaschigen Kontrollen ist ein Höchstmaß an Sicherheit für das werdende Leben gewährleistet. Bei sich abzeichnenden Problemen kann frühzeitig interveniert werden, um Mutter und Kind vor möglichen Schäden rechtzeitig zu bewahren.

Um Ihnen einen Einblick in unseren Kreißsaal zu gewähren, haben wir hier für Sie eine kleine Bildergalerie bereitgestellt.